Archiv der Kategorie 'Supershirt'

tausche: gästelistenplätze gegen konzertberichte!

generell immer, aber vorallem bei den folgenden veranstaltungen:

FRITTENBUDE, SUPERSHIRT und CAPTAIN CAPA!

IRA ATARI und CAPAS!

erzählt uns wie es war und macht ein paar fotos! wer will? schreibt uns an via kontaktformular, und schon steht ihr auf der liste. losgeht’s! :)

die auswendigen muster,…

…auf´m klavier. daumen hoch dafuer!

und prinzessin bad von supershirt gibt es auch noch! geil!

…geht uns alle an!!

nix wie zuschlagen, fuer lau und absolut ohrenvertraeglich! schickt es weiter an freundIn und feindIn, das braucht die welt jetzt noch

01.Supershirt & Captain Capa – Tote Tiere
02.Saalschutz – Ravepunk für eine besser Welt (Treiber-Remix)
03.Ultrnx – Rockstr (GhettoSexXx-Remix)
04.The Dance Inc.- You Should Be On My Mind
05.Ira Atari & Rampue – Dance In The Rain
06.Egotronic – Ich kann nicht sagen (Randy Robot-Remix)
07.Bratze – Die Auswendigen Muster (Rampue-Remix)
08.Frittenbude – Porzellan
09.Plemo – DJ DJ (Ultrnx-Remix)
10.Juri Gagarin – Take Over (avec le Bratze)

ZIEH -ZIEH-ZIEH-ZIEH-ZIEH!

supershirt in muenster

Raveprolls und Electrobolts

Wir schreiben den 22.10.2010. Abermals Münster. Der Herbst kommt auf leisen Sohlen, aber mit großen Schritten. Nebel im Dunkel des Industriegebietes. Dann erblickt man eine Menschentraube vor einem unscheinbaren kleinen geschlossenem Türchen. Stylisch gekleidet, bunt gemischt und jung. Die heilige Pforte öffnet sich und offenbart neben der Treppe nach unten auch den Flyer für die heutige Veranstaltung.
Meine Damen, meine Herren: Supershirt und Captain Capa, die Electropower-Formation des Jahres lädt ein zu einer Feier der Extraklasse! Im Rahmen ihrer „Tote Tiere“-Tour und der gleichnamig veröffnentlichten Split- EP gab es also allen Anlass, sich endlich wieder von der Menge abfeiern zu lassen. Im gemütlichen Wohnzimmerclub Amp tummelt es sich schon früh zahlreich. Auch der Alkohol fließt in Strömen, was beim jungen Publikum nicht immer gut ausgeht. Dazu aber später mehr.
Auf der Bühne sitzt schon ein verstohlenes Pokémon. Bitte was? Ja ,in der Tat ist ein fröhlich dreinleuchtendes Pikachu mit von der Partie beim Auftakt der Jungs von Captain Capa. Das neue Bandmitglied steht erst einmal stumm da, während Captain Capa ihre elektronische Liebeserklärung an das Publikum zum Besten geben. Nach und nach finden sich Hannes Naumann und Maik Biermann ein und lassen die Keyboards und Mikros glühen. Harte, knarzige Beats mit englischen Texten, die eine unglaubliche „Catchyness“ haben? Der Plan geht auf! Stets knallt es da, wo es soll, die ersten Hooklines werden mitgeträllert und die Füße und Hände des Publikums geraten außer Rand und Band. Gerade bei „Whales“ konnte man einfach nicht ruhig bleiben! Gerammelt voll präsentiert sich der Club, die großen Fans und die Trunkenen haben sich erfolgreich den Platz vor der Bühne gesichert und tanzen wild umher. Nach einigen Liedern dann die Sensation! Das Pokémon-Titellied wird in einer technoid-verschärften Version abgebrannt! Der Crowd gefällts genau so wie der Band selbst, Pikachu steigt derweil in den Himmel der Electro-Götter auf und entwickelt sich sehr zur Freude aller nicht weiter. Wer mag schon Raichu…?! Es fließt ganz im Sinne von Maiks Nachnamen immer mehr des beliebten Gersternsaftes und so bewog es einen Fan dazu, folgenden Dialog mit der Band zu provozieren:

Mensch: SPIELT JETZ MA ACHTTAUSENMARK!!
Capa: Das spielt die Band nach uns, wir sind Captain Capa.
Mensch: JO DER WAR GUD, JETZ ACHTAUSENMARG!
Capa: Wir sind Captain Capa, der Song ist von Supershirt.
Mensch: EY VERARSCH MICHNICH JETZ!!!
Capa: So Leute, hier kommt unser letzter Song!
Mensch: ACHTAUSENMAAARG!!!

Doch der Stimmung zuträglich war der Dialog allemal. Und besagter letzter Song war dann die neu veröffentlichte Single „Tote Tiere“, die mit Henry von Supershirt ihren Höhepunkt fand. Der Bass wummerte, die Beats gingen ins Fleisch der Tanzwütigen und es stimmte einfach alles. Selten hört man eine so eingängigen und süchtigmachenden Gitarrenpart!
Capa wurden mit tobendem Applaus und durchnässten Haaren von Supershirt abgelöst.
Man merkte gleich beim ersten Song, dass hier die auf drei Mitglieder angewachsenen Supershirt die Headliner sind. Pogotänze, Eskalation und Ekstase – alles schon in den ersten zehn Minuten! „German Psycho“ tat sich als absolute Knallernummer auf, die nicht nur Henry zum Abzappeln einlud. Marco, das frischste Mitglied aus dem Supershirt-Lager konnte seine Gitarrenparts passend und doch ungestüm in die Tracks einbringen. Electrorock? Yes, they can! Auch Parolen wie „Kauf weniger ein“ wurden mit Freude mitgepredigt. Die Jungs und Mädels haben den Moment gelebt und im Schweiße und Nebeldunkel kam eine sehr magische Stimmung auf. Das Stroboskop wurde nicht Effekt, sondern Begleiter.
Leider stieg der böse, flüssige Freund Alkohol manchen Raveprolls so sehr zu Kopf, dass die Band Mühe hatte, das Bühnen-Equipment zu schützen. Und auch die Fans, die vorne Spaß haben wollten, mussten so leider die ein oder andere Ellebogenattacke überstehen.
Doch Supershirt, immer auf das Wohl der Fans bedacht, haben eigens darauf hingewiesen, dass man der Liebe doch mehr Tribut zollen und aufeinander aufpassen sollte. So siehts doch aus!
Der Stimmung tat es nur einen kleinen Abbruch, neue Tracks wie „Dein Monster“ wurden bestens aufgenommen und konnten sich gut in die Setlist einfügen.
Und am Ende wurde auch der letzte Hitsucher endlich mit den „8000 Mark“ belohnt, die dann quasi im Chor gebrüllt wurden, bis die Stimme die Grenzen iherer Beslastbarkeit entdeckte.
Henry, Marco und Hendrik lieferten eine Wahnsinnsshow ab, die für die deutsche Electroszene Exempel statuieren sollte!

Und wer wollte, konnte mit den Rostocker Jungs noch am Merchstand bei einem gemütlichen Bier quatschen. Und natürlich weniger einkaufen!
Fazit: Großes Kino im kleinem Club!“

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vielen dank an marc fuer den wunderbaren bericht!

die toten-tiere-reisegruppe hat sich kurzzeitig getrennt,…

…und zurueck bleiben viele erinnerungen.
einige teilen die herren HIER mit euch! und es geht weiter:

04.11. Magdeburg – Café Central
05.11. Berlin – White Trash
06.11. Neubrandenburg – Plan B
11.11. Heidelberg – Teufel
17.12. Erfurt – Dead Disco! Ega Box
21.01. Bremen – Tower


es gibt einiges zu verpassen, also nix wie hin!