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gegengerade-tour: konzertbericht + interview

18.4.2011 Egotronic + Diskocrunch + Gegengerade (Gießen)

Der Termin in Gießen wurde kurzfristig vom AK44 in den Audimax verlegt. Als ich auf dem Campus des Philosophikums II ankam, war der Platz bereits mit Menschen überfüllt, die auf den Bänken und Treppenstufen in der Sonne saßen. Der Andrang war so groß, dass der Filmbeginn um einige Zeit nach hinten verlegt werden musste, genauso wie das Konzert. Um 19.30 konnte der Film dann aber endlich starten. Ich saß in der ersten Reihe, was den „ganz-nah-dabei“ Effekt, der eh schon im Film eingebaut zu sein scheint, noch verstärkte. Ein Film ganz nach meinem Geschmack: zwar mit teilweise sehr brutalen Szenen, aber dafür mitreißend und schockierend, kurz: Augen auf! Im Anschluss starteten dann Bernd und Bernd von Diskocrunch mit einiger Verspätung in den lustigeren Teil des Abends, die unter anderem mit einem Gastauftritt von Torsun bei ihrem Remix von „Ich kann’s nicht sagen“ die Menge aufwärmten. Der Flur des Haus A wurde schnell zur Sauna und spätestens als Egotronic dann mit 1 Stunde Verspätung die Bühne betraten, waren die Leute nicht mehr zu bremsen! Die Jungs mussten sich mit ihrem geplanten Programm ein wenig beeilen (wegen dem Hausmeister oder der Hausordnung oder warum auch immer) aber das tat ihrem berauschenden Effekt auf das Publikum keinen Abbruch: Es wurde getanzt, gehüpft und mit gegrölt! Der Höhepunkt des Abends: Egotronic baten die gesamte „Reisegruppe“ – bestehend aus Fahrerin/Merch-Verkäuferin Gina, Mischer Peter und der Gegengerade-Crew (Tarek + Steffi) – auf die Bühne. Zwei Zugaben gab es trotz grummelndem Hausmeister dann doch noch und um 1 Uhr wurden die Leute dann rausgeschmissen, weiter ging’s dann aber trotzdem noch: Auf zur Afterhour im Sowieso! Fazit: Das Konzept Kino+Konzi kann ich nur empfehlen! Neue Shirts und den Soundtrack zum Film hat die Crew auch dabei. Also worauf wartet ihr noch? Nix wie hin!




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vielen Dank an Alice Atari für Bericht und Fotos! :)
wir haben außerdem noch ein kleines Interview mit Torsun geführt:

Bei der „Gegengerade“-Tour seid ihr schon zehn Tage am Stück unterwegs und das zu zehnt. Das setzt eigentlich voraus, dass man sich gut versteht. Wie ist die Stimmung im Tourbus?
die stimmung im tourbus ist erstaunlicher weise trotz der enge phänomenal gut. einfach eine geile crew und ich bin von jedem einzelnen begeistert. so macht touren spass.

Bei der Tour wird erst der Film „Gegengerade“ gezeigt, zu dem du die Filmmusik geschrieben hast. Wie kommt Film und Musik beim Publikum an?
die reaktionen auf den film sind sehr gemischt, was vermutlich daran liegt, dass er einfach nicht so ist, wie man es erwarten würde. für den sound-track gabs bisher nur gutes feedback.

Der Regisseur des Films, Tarek Ehlail, und sein Kameramann sind auch während der Tour mit der Kamera dabei. Was hat er mit dem Filmmaterial vor?
das material wird geschnitten und kommt als extra auf die dvd von gegengerade. dürfte lustig und schmutzig werden.

Wie ist das ständig gefilmt zu werden? Schließlich kennt man das als Musiker/Band nicht …
da der kamera-mensch matze auch immer heftig mitfeiert ist das eigentlich ganz easy.

Ein wenig Stress im Touralltag solltest du aber bereits gewöhnt sein, immerhin feiert Egotronic dieses Jahr 10-jähriges Bestehen. Wen hast du für die Jubiläumsgalas in Hamburg und Berlin geladen und warum?
es kommen eigentlich alle, die mal bei egotronic mitgesungen oder gespielt haben. ansonsten werden jeans team mit am start sein, weil sie meinen sound mit geprägt haben. escape hawaii ist mit uns oft auf tour gewesen und wir kamen immer super klar. deshalb freut es uns umso mehr, dass er nochmal 2 shows extra für uns spielen wird. amen 81 hatten wir unterwegs auch oft getroffen. geiler punk! dazu mtdf den ich schon ewig kenne und error, der schon seit jeher egotronic-shows veranstaltet hat. als dank haben wir ihn jetzt mal zurückgebucht.

Ist ein neues Album in Planung?
ein neues album ist in planung und soll noch in diesem jahr erscheinen. :-)

Was hast du für andere Projekte? Vielleicht willst du uns ja ein bisschen was über dein Buch verraten …

sobald die verträge unterschrieben sind (passiert bald) werd ich dir gern ausführlich berichten. jetzt hülle ich mich noch ein klein wenig in schweigen. :-)


wir bedanken uns für das Interview!

ein extrem langer konzertbericht: captain capa + frittenbude in chemnitz

Nun ist der Tag angebrochen auf welchen ich schon seit wochen hinfieberte, ich lade meine Digicam für den Abend auf, mache mir Frühstück obwohl es schon 13 Uhr ist aber das stört mich nicht. 18Uhr gehts dann los, zum Bahnhof Leute abholen und zusammen zum AJZ laufen, einen relativ großen Jugendzentrum in Chemnitz wo heute Abend Rampue, Captain Capa und Frittenbude spielen sollen.
Vor der Tür stehen vereinzelt Leute, Begrüßungen werden ausgetauscht, bin ja nicht gänzlich unbekannt, das wurde mir an den Abend nochmal bewiesen. Nun ja raus aus der Kälte, rein ins AJZ. Karte abgeben, Stempel bekommen und auf Richtung Bühne. Dort steht schon das voll aufgebaute Equip der ersten Band. Mit insgesamt 4 Mikros, also fängt Captain Capa an, als profesioneller Konzertgänger weiß ich das. Rampue macht nun Aftershow, zusammen mit classless Kulla & istari Lasterfahrer, wie man den Papierzettel an der Tür entnehmen kann.

Nun ja 21.30 ca. geht es dann los, der Saal füllt sich, Captain Capa kommt auf die Bühne.
Ashi begrüßt die Menge mit „Hallo Chemnitz“ und sie starten mit ihren erste Stück „Sweat“. Der großteil der Leute kennt warscheinlich Captain Capa nicht, es wird sich nur zaghaft bewegt, sind denk ich alle nur wegen Frittenbude hier, ausser mir und wie mir scheint diese Meute Mädels direkt vor der Bühne die bei jeder neuen ansage zu kreischen beginnen.
Als nächstes Lied folgt „At/a/ree 1309 on“, ich nenne es einfach Atari weils schneller geht. Der Text is relativ kurz und einfach gehalten, mir scheint aber es singt keiner mit. Kommt wohl davon das man Maiks verzehrte Stimme nich versteht, aber egal. Hauptsache Party und ich und ein paar andere Leute wissen ja auch was gesungen wird.

In der Mitte des Saals wird ein Moshpit gebildet. Gefällt aber irgendwie den wenigsten, am wenigsten den Leuten die sich nicht bewegen. Nun ja trotzdem hat das Lied ein paar Leute wachgerüttelt die sich jetz sicherlich denken „doch auch die Vorband taugte“ ;) .
Crush me waiting und ein Lights and Heroes folgten. Ich denke mal die Stimmung im Saal war jetzt richtig gut, hab ich nich so sehr darauf geachtet, bin ja abgegangen, in der ersten Reihe wurden Wunderkerzen angezündet, herrlich! Ashi strampelt sich auf der Bühne einen ab, mir gefällt es bisher ganz gut.
Beim nächsten Lied wollte Captain Capa das wir uns alle auf das konzentrieren was wir am meisten hassen/uns am meisten anödet. Uns wurde auch ans Herz gelegt das wir an unsere Eltern denken sollen, natürlich nur wenn wir sie hassen oder sie uns anöden, sonst hat das ja auch keinen Sinn gehabt – es folgt Brundlefly – und Ashi fragte erstmal in die Runde ob „KiBa – Kirschbanane“, anwessend is und ob er den ganzen „Shit“ filmt – Ich nickte. Nach diesen „Hasslied“ folgte dann Whales. Nach den Lied stellte Ashi mit entsetzen fest das sie ihr Bandmaskottchen (eine Pikachu-Lampe!) vergessen haben aufzustellen, Maik hollte sie schloss sie an, das Licht wurde gedämmt und Pikachu angeschaltet – tobender Applaus.

Es folgt What you feel, das Lied für all die Leute die sich gern haben.
Vorm letzten Lied fragt Ashi in die Runde was wir für ein Lied haben wollen, etwas fürs Herz oder für die Beine, die Masse entscheidet, wie nicht anders zu erwarten, Beine. Daraufhin Ashi: „Für die Beine! Wir sind ja hier nicht Deine Jugend!“. Es folgt das Lied mit den wohl schlechtesten Übergang seit Menschen Gedenken, „Pokemon“, „Bonustrack“ oder einfach PIKACHU SAVED MY LIFE!, der Saal tanzt und singt mit. Danach verlässt Captain Capa die Bühne, lassen sich aber doch durch „Zugabe“-Rufen, wieder auf die Bühne locken und spielten noch Crystals. Danach war der Gig von Captain Capa nach 45 Minuten beendet und es wurde Umgebaut für Frittenbude.

Das Komplette Captain Capa Konzert als Livemitschnitt:

Nach der Umbauphase von ca. 15 Minuten kam dann auch Frittenbude auf die Bühne und das was ich vorher als gute Stimmung festgestellt habe wurde hiermit getoppt- um ein vielfaches. Sie eröffneten mit Hildegard, das Lied was einen in den Sinn kommt wenn man an Frittenbude und an Party denkt. Der Saal bebt. Also wortwörtlich, man merkt wie das Parkett unter den Beinen auf- und ab wippt, GEIL!

Es folgt jung, abgefuckt, kaputt und glücklich, der Titel passt natürlich irgendwie zur Band und auch zum Publikum. Party, Pogo, Raven, Ekstase, Schiwtzen, StageDiven der Raum kocht! Es geht weiter Raven gegen Deutschland „wir haben euch was mitgebracht U-S-A!“..Bilder mit Katze… „weils es draußen nix gibt…“, da ich mir selbst vorgenommen habe, bei jeden Konzert wo ich filme auch einmal Stage-zu-diven, spring ich auf die Bühne und lasse mich zu Ein Affentanz bis zum Mischpult tragen, das war weiter als ich gedacht hätte, da die meisten vor mir schon früher scheiterten. Ok die sprangen dann einfach wie wild in die Masse rein und versuchten das auch nach dieser Art gefüllte 100mal… Nun ja, Lied um Lied wird gespielt, ich fang leicht an zu schwitzen, zum Glück hab ich immer ein Wechselshirt mit, also stört mich das nicht. ;)

hier folgt noch der Mittelteil^^
Es geht den Ende entgegen, noch einmal werf ich mich auf die Arme der Leute und lande wieder ziemlich weit hinten, so muss das sein!
Mindestens in 1000 Jahren, das Konzert geht den Ende entgegen, schneller als ich es gedacht hätte aber nun ja, „Heute gibs nur einmal… wir wolln die Freiheit der Welt und Straßen aus Zucker“, der ganze Raum singt mit, wunderbar =).
Es folgt Steven Seagull, „Ich bin ein Krebs und ich krebse!…“, herrlich, einfach die Augen zumachen und mitwippen, mitspringen. Als letztes kommt dann Raveland. Da es kein großes geschrei nach einer Zugabe gibt kommt Frittenbude nicht mehr auf die Bühne zurück, Schade eigentlich Kommunizieren ist live mit eins meiner Lieblingslieder. So endet also das Konzert pünktlich um 23Uhr 57. Nun ja, die Lichter gehen an und die Leute ströhmen in Richtung Ausgang, ein paar biegen kurz davor links ab, ins St. Etienne, zur Aftershow.

Frittenbude – Ein Affentanz, mit Flugeinlage

Naja Aftershow kann man es eigentlich nicht nennen, eher Dritter Act, classless Kulla & istari Lasterfahrer.
Kulla vor der Bühne mit Mikro, Istari auf der Bühne mit Laptop und Küken-Perücke.

Erstmal wird Kulla zum Geburtstag nachträglich gratuliert, (ich war ganze 3Minuten zu spät!).

Zu dieser eher unüblichen Aftershow gesellen sich am Anfang erst ca. 20 Leute, ab als dann als 3 Lied Der Tausch (Egotronic) läuft wird der kleine Raum voller, das einstündige Set verfolgen dann doch noch ca 30Leute.

7 Lieder von Kulla und istari Lasterfahrer

Um eins dann folgt Rampue, der im übrigen kein 8Bit Nerd ist! Es wird wieder getanzt, ich zähle 50 Leute können aber auch mehr gewesen sein.
Nach ein paar Minuten kommt dann auch Ashi, der sich dann auch wie wahnsinnig freut als Rampue seinen Kids On Fire RMX spielt. Es wird gefeiert, Aftershow halt.
45 Minuten lang legte Rampue auf, dann war wieder istari Lasterfahrer dran, es jetz jetz 2.45Uhr, und es sind immer noch ca die Leute da wie um 2. Als dann istari anfängt lichtet sich der Raum. Es tanzen nurnoch ca 10 Leute, ausgelassen, im Voraum liegen schlafende Leute auf den Sofa oder sie spielen Kicker.




Es ist früh um 3, ich bin mehr als kaputt, meine Stimme ist so nicht mehr vorhanden, das Krankheitsgefühl was ich den ganzen Abend über gar nicht gespürt habe überrennt mich jetzt förmlich, das einzige was ich jetzt will ist nach Hause und in mein Bett.
Also suche ich noch kurz meinen Beutel+Wechselshirt und mache mich mit meinen 3 Begleitern auf den nach Hause Weg.

Allen in allen war der Tag richtig geil, Captain Capa hätte nach meinen Geschmack ruhig länger spielen können, Frittenbude wird nach den 5 mal innerhalb eines Jahres auch nich langweiliger und die Aftershow hatte auch was!

KiBa

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wir danken sehr für diesen ausführlichen bericht!!!

konzertbericht: „shift“ release party

Passend zur VÖ ihres neuen Albums „Shift“ feierte Ira Atari in Kassel.
Nachdem wir gegen 21 Uhr ankamen, chillten schon einige Leute in der Launch.
Ich begab mich zum Merchandise, quatschte dort kurz mit Ira und machte kurz vor dem Auftritt Fotos von ihr.
„Wir sind vorhin erst aus Hamburg hergefahrn und ich hoffe, ihr lasst es heute mit uns krachen!“, rief der Sänger von Fuck Art, Lets Dance und rockten ordentlich den Schuppen.
Als die Leute langsam warm wurden, kamen Ira Atari auf die Bühne und gaben einen spektakulären Auftritt.
Sie strahlte in die Menge und holte Luftgitarristen als Backgrounddancer auf die Bühne.
Nachdem die Menge nach einer Zugabe bettelte, spielte Ira nochmals das Lied „Space Rocket“ mit einigen Fans auf der Bühne.
Wir feierten, in dem kleinen, aber feinen Laden.
Wie ich finde, mit mehr Stimmung, als in einer überfüllten Halle.
Nach mehreren Zugaben und sichtlich am abfeierndem Ende, war die abschließende Krönung Meister KRINK auf der Bühne.
Wir feierten, bis die Boxen brannten!

Doch schauts Euch doch einfach hier an!

Wer nicht da war, ist selber Schuld :P




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der dank für den konzertbericht und die fotos geht an jenny !

Captain Capa in Karlsruhe

Heissa Hoppsa, Captain Capa & fnessnej gaben sich die Ehre ein Hochgeschwindigkeits-Elektro-Inferno im schönen Karlsruhe zu veranstalten. Als wir um kurz nach 10 im Club Le Carambolage ankamen, war die Sause bereits im Gange und die 4 mit schnieken blauen T-Shirts gekleideten Jungs von fnessnej unterhielten das (zu Beginn noch sehr sehr kleine) Publikum mit feinstem Konsolen-Synthie-Gedudel.

Gegen 12 durften dann Captain Capa ran und feuerten ihre Elektrobeats in das auch jetzt noch nicht übervolle Carambolage. Die die da waren hatten aber sichtlich ihren Spaß, auch wenn das Ganze zumindest gefühlt viiiiel zu kurz war ;) .


Viel mehr gibts nicht zu berichten, aber Videos sagen ja auch mehr als tausend Worte.

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vielen dank für dein konzertbericht, kristof!

bratze in rostock

Bratze Live im Rostocker Zwischenbau!

Es war nun endlich soweit, nach monatelanger Wartezeit konnte das nachhol Konzert von Bratze stattfinden, welches eigentlich für Mitte Dez. angesetzt war aber durch gewisse Umstände verschoben werden musste.

Nach dem traditionellen vorglühen und dem langen und kalten Fußmarsch zum Zwischenbau mussten wir uns erstmal einer recht langen Schlange fügen.

Als wir endlich drin waren, ging das verdammte Trinkgelage weiter! Nach diversen Bieren und den ein oder anderen Pfeffi legten die beiden Hamburger auch los.

„Dutt Royal“ „Im Auge des Lachs“ (<a href=“http://www.youtube.com/watch?v=rssoKXrR97A „>Hier ein Live Video! ) „Jean Claude“ wurde selbstverständlich alles präsentiert und selbst „Filzlaus“ wurde prompt auf Wunsch zweier Schweriner dargeboten!

Nach ca. einer Stunde tanzen und gepoge war der ganze Spaß auch leider wieder vorbei.

Der gut gefüllte Zwischenbau hatte für gute Stimmung gesorgt und es war wie immer ein wares Vergnügen!

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vielen dank fuer den spontanen konzertbericht lieber sven!