Archiv der Kategorie 'Konzertberichte'

Auf immer Wiedersehen!

Viel Zeit ist verstrichen, seitdem wir die Blogaktivitäten auf null gefahren haben. Im September beschlossen wir dem Streetteam ein neues „Face“ zu geben und uns noch mal neu zu orientieren. Mit dem Facelifting des Blogs hat es bis jetzt nicht wirklich geklappt und auch die Notwendigkeit des Streetteamblogs als Austauschplattform, hat sich in den letzten Monaten nicht mehr gezeigt.
Wir haben nun beschlossen das Streetteam in seiner jetzigen Form aufzulösen. Im Klartext heißt das, dass es hier nicht weitergeht und wir die Arbeit an diesem Punkt ruhen lassen.
Natürlich bleibt die Idee, die Welt bunt zu audiolithend bestehen, aber „institutionalisiert“ wie im Blog, wird es das Streetteam nicht mehr geben.

Auch wenn die Blogaktivitäten eingestellt werden, soll der Blog auf jedenfall weiterhin online bleiben und ab nun als Archiv fungieren, sind es doch knapp 4 Jahre nahezu lückenlose Audiolithberichterstattung.

Ich, und ich glaube das mache ich auch im Namen aller Menschen, die das Projekt „Audiolith Streetteam“ gerade in der Anfangszeit mit viel Energie, Zeitaufwand und Leidenschaft angetrieben haben, möchten uns bei all den Menschen bedanken, die uns in der Zeit unterstützten, sich an unserem Tun erfreuten, Berichte verfassten, sich an Aktionen im Blog beteiligten und uns hier regelmäßig besuchten. Wir glauben das Baby ist nach 4 Jahren so langsam flügge geworden und wir können es ziehen lassen.

Audiolithed weiterhin fleißig die Welt, sie hat es verdient.
Mit großem Dank, einem Knicks und einer tiefen Verneigung verabschieden wir uns.

In ewiger Liebe,
Euer Audiolith Streetteam!

<3 <3 <3< 3< 3<3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3

Das ist/war/bleibt das audiolith-streetteam für mich/uns!

Saalschutz:
Das Audiolith Streetteam war für uns: Ein bunten Haufen von Leuten, die sich selbst zu einem Teil von etwas gemacht haben, auf das sie Bock hatten, unabhängig davon ob das jetzt cool oder populär war, einfach aus Spass an der Sache. Ganz nebenbei haben sie damit dazu beigetragen, dass Audiolith bekannter wird. Man konnte unkompliziert hinschreiben „Hey, wir haben da was neues auf Soundcloud“ und zack, wurde es gepostet. toll! Das Streetteam bleibt uns als eine Super-Gang in Erinnerung, der wir für die jahrelange Unterstützung herzlich danken :)

Relups & Okma:
Schade um das Streetteam fein
Wir konnten garnicht mit ihm sein
weil wir so weit weg sind hier
und kurz und halb nur inkludiert
doch wir trauern sehr heut nacht
und hätten gerne mitgemacht
doch in Wien gehts heiter weiter
audiolith wird weit verbreitet
auch ohne streetteam werbung machen
kann man bei so nem kuhln label echt nicht lassen !!!

Torsun:
Das Audiolith-Street Team hört auf, erzählte mir Maike am Abend meiner Lesung zu „Raven wegen Deutschland“ im Kamp in Bielefeld. So traurig ich diese Nachricht auch finde, kann ich doch sehr gut verstehen, dass dieses fulminante Blog-Projekt nun sein Ende findet. Blogs sind mittlerweile einfach out. Zwar nicht ganz so sehr wie Myspace out ist, aber das bisschen mehr an Relevanz ist der Mühe nicht wert, und gerade Mühe ist etwas, was sich die BetreiberInnen des Street Team Blogs definitiv gegeben haben. In Zeiten von Facebook bekommt man Aktuelles einfach viel unmittelbarer durch das Label oder die Artists selbst mit, weshalb es nicht mehr wirklich notwendig ist, Neuigkeiten zu sammeln, um sie dann zu veröffentlichen. Von daher war der Entschluss von Maike und Co nur eine Frage der Zeit und diese ist jetzt gekommen.
Ich möchte diesen Moment nutzen, um einfach mal danke zu sagen:
Danke für diese schöne Zeit! Danke für euer Engagement und euren Glauben an Label und Artists!
Danke, dass ihr nach Leibeskräften mitgeholfen habt, dass Audiolith das wurde, was es heute ist! Danke, dass ihr so seid, wie ihr seid!
Ich hoffe inständig, dass wir uns nach wie vor des öfteren auf Shows oder Lesungen über den Weg
laufen und das ein oder andere Bier miteinander trinken. Bleibt wie ihr seid, denn ihr seid toll!
LOVE,
Torsun (Egotronic)

--> Vielleicht gibt es auch noch etwas was ihr los werden wollt und was hier noch fehlt? Her damit. Wie immer entweder ins Kontaktformular oder direkt an maike(at)audiolith(dot)net!

Passt gut auf euch auf!

Schools out in Schweinfurt

Hi Leute, hier nun unser Konzertbericht vom Audiolith Schools Out in Schweinfurt.

Man war das ein Trip, am Mittwoch den 27.7. einfach mal mit unsrem Audiolith-Freund Kiba 250 km aus dem schönen Sachsen ins unbekannte Bayernland. Und vorweg kann ich schon sagen, jeder Kilometer hat sich doppelt bezahlt gemacht. Wir fuhren nach dem Mittag mit guter Laune und 3 CDs gefüllt mit den besten Audiolith-Tracks auf den Weg, der Autobahngott schien uns gut gewogen zu sein und auch Fräulein Sonne schien den ganzen Tag auf uns herab und schien die Zeit im Flug vergehen zu lassen. Nachdem wir ankamen suchten wir uns erstmal unser Hotel, das in der Beschreibung anscheinend ziemlich hochgepusht wurde, es kam mir vor als wäre ich wieder im Osten im Jahre 1989 angekommen, aber da das Hotel sowieso nur zum Pennen dasein sollte, machten wir uns erst einmal über alles dort lustig und versuchten uns die Zeit bis 19 Uhr noch mit Rumhängen zu überbrücken, dann war es endlich 19 Uhr und wir beschlossen den Stattbahnhof aufzusuchen, der nur 5 Minuten zu Fuss entfernt war. Dort angekommen bestaunten wir erst einmal die Location, welche sich als relativ Partytauglich herausstellte und auch die anderen Besucher schienen so lustig und feierwütig wie wir zu sein. Mal wieder ein sehr schönes Gefühl überall von Audiolith-Shirts und Fans umgeben zu sein und man konnte förmlich schon die Erregung Aller in der Luft riechen. An dieser Stelle ein großes Respekt an die Veranstalter von Audiolith und dem Stattbahnhof. Die Location war groß genug für uns alle, verströmte eine angenehm familiäre Atmosphäre und auch das Personal, bzw. die Securities waren sehr nett (was man auch nicht überall als Standard hat ;) ). Schnell kam man am Einlass vorbei und schnell wurden an der Bar die ersten Tequilla in den Hals gespült und für nebenher gab es ja genügend Becks-Bier in einem grossen Kühlschrank. Immer mehr freuten wir uns auf Captain Capa, Egotronic und Frittenbude, da war selbst der Soundcheck ein Erlebnis. Kurz vor Anfang des Konzertes kam Hannes von Captain Capa noch einmal persönlich zu uns und begrüsste uns, nett wie immer der Herr Ashi. Dann ging es auch endlich los, obwohl es draussen noch hell war, aber wir schafften uns einfach unsre künstliche Nacht im Gehirn und fingen an den ersten Klängen von Captain Capa zu lauschen. Sie begannen wie so oft mit dem Track „Berlin Fainting“ und auf diesen folgte ihre erste Single aus dem Album, „Faraday“.

Ab der ersten Minute, konnten wir unsere Arme und Beine nicht mehr ruhig halten, auch wenn man merkte das viele Gäste wegen Frittenbude dawaren, wir machten unsere Party mit Captain Capa und huldigten ihnen Göttergleich. Als dann noch Torsun auf die Bühne gerufen wurde, um ihren Collabo-Track „I am Ryu you are Ken“ zu performen, hatten wohl auch die letzten im Publikum verstanden, was bei Captain Capa Phase ist. Hände flogen in die Höhe, es wurde schon leicht gepogt und alle sangen aggresiv die Parts von Capa und Torsun mit, was für ein wunderbares Gefühl, wenn man wie wir aus einem kleinen Dorf kommt .

Später wurden noch Hits wie „AT/A/REE 1309 ON“, „Lights and Heroes“ und „what you feel“ gespielt, welche von uns weiterhin genutzt wurde, abzutanzen und allen, die sich bei Capa noch unentschlossen waren, ob sie abgehen sollen oder nicht, den selben Drang weiterzugeben. Dann war der geile Auftritt von Captain Capa auch schon zuende und es begannen die kurzen Umräumarbeiten, die von allen Anwesenden genutzt wurden, um sich neue Getränke zu holen, eine zu rauchen oder neue Freundschaften zu schliessen. Dann RatzFatz standen auch schon Torsun und seine Crew von Egotronic auf der Bühne und wir begaben uns wieder in Richtung erste Reihe, welche langsam immer schwerer zu erreichen war.
Es gab Hits wie „Die richtige Einstellung“, „Die Sonne scheint“ und auch Ashi liess sich noch einmal auf die Bühne bewegen, um den Collabo-Hit „You“ zu performen.

In den ersten Reihen hatten sich mittlerweile schon riesige Pogo-Wellen gebildet, wann wurde immer von links nach rechts gedrängt…aber dafür machen wir sowas ja, da wir dann doch etwas Angst um die Bierflaschen in unseren Händen und die Köpfe der Leute vor uns hatten, beschlossen wir etwas weiter nach hinten zu geben, da man dort auch sehr gut ausgelassen tanzen kann und dabei allen Platz der Welt hat. Leute, die wir noch nie gesehen hatten, tanzen mit uns, feierten mit uns und wir teilten alles von Bier, über Knicklichter bis hin zu Schweiss. Immer wieder liessen wir uns kurz hinreissen, vom Tanzen abzulassen und einen kurzen Abstecher zum Merch-Stand zu machen, andem mittlerweile Hannes und Maik von Captain Capa standen und erfolgreich ihre Shirts an den Mann, bzw. die Frau brachten.

Sie waren nach wie vor sehr gut aufgelegt, wir konnten uns schön unterhalten, machten noch einige Fotos, aber schon mussten wir wieder auf die Tanzfläche bei Tracks von Egotronic wie „Lustprinzip“, „Was solls“, „Toleranz“ und natürlich „Raven gegen Deutschland“, welcher von allen hart gefeiert wurde.
Zwischen so gut wie jedem Track gab Torsun wie gewohnt einige seiner geilen Anekdoten von sich, schon allein das macht so ein Konzert zu einem Erlebis .

Nachdem Egotronic langsam die Bühne verliessen, bemerkte dann langsam der ganze Saal, das die Belüftung doch nicht unbedingt die Beste war und das mittlerweile jeder, der nicht nur still in der Ecke sass, klatschnass geschwitzt waren, wir für unsren Teil konnten unsere Shirts langsam ausringen, deshalb beschlossen wir schonmal am Merch-Stand noch ein paar schöne Shirts für unsere Sammlung zu erstehen und auch Torsun kam verschwitzt wie es nach einem Egotronic Konzert halt ist vorbei und bot schon an, später nachdem er sich frisch gemacht hatte, wieder zu kommen, um einen kleinen Plausch zu halten. Etwa eine Viertelstunde später war er frisch geduscht und mit einem Energy-Drink wieder am Start und stand uns und unserer Kamera Rede und Antwort, wobei wieder einmal zu bemerken war, was für ein gesellige Menschen Audiolith doch unter Vertrag hat, die sin sich auch für ihre durchgeschwitzten Fans nicht zu schade.

Mittlerweile war auch die Halle am Überlaufen vor schwitzenden Körpern, also kurz nach Draussen an die frische Luft und dann begann auch schon der Hauptakt des Abends, Frittenbude. Während des Umbaus erschienen auf einmal auch komische Gestalten, wie ein ausgewachesner Gockel in der Blüte seiner Jugend und weitere Freaks, die der Nacht entkommen waren. Begonnen wurde wie immer mit ihrem Smasher „Hildegard“ und hätte es an diesem Tag Acid geregnet, die Leute hätten trotzdem nicht aufgepushter sein können, als es im Stattbahnhof der Fall war, die Stimmung war am Überkochen. Aber Frittenbude gaben uns keine Zeit zum Ausruhen und Schlag auf Schlag folgten weitere Tracks wie „ob es reicht sie zu finden“, „vom Fliegen“ und „2 plus 4 gleich 0“. Später wollten sie unbedingt noch Torsun dazu bewegen, auf die Bühne zu kommen, zu ihrem Smasher „Raven gegen Deutschland“. Leider schien Torsun aber unsere Rufe unter seiner Dusche nicht zu hören, worauf Striezie und das Publikum einfach seinen Part einnahmen und laut „Wir haben euch was mitgebracht … BASS BASS BASS … Fürs Nazi- und Rassistenpack gibt’s HASS HASS HASS“ schrien. Danach spielten sie unter anderem noch „Dialog mit dem Tölpel“ und ihren letzten Single- und Girlie-Hit „Bilder mit Katze“. Ausserdem liessen sich am Ende nicht lumpen und gaben noch einmal „Mindestens in tausend Jahren“ zum Besten. Nach gut einer Stunde Tanzen und Transpirieren war auch dieser Spass vorbei und langsam wurde es ruhig im Stattbahnhof. Wir gingen langsam nach draussen und fanden uns alle auf dem Parkplatz ein. Viele lagen einfach nur noch da, einige wenige konnten sich noch auf den Beinen halten, der Rest der jüngeren Gemeinde wurde von Mutti oder Vati abgeholt und der harte Kern blieb langsam nur noch zurück.

Da kamen zu einer kurzen Session noch einmal die Leute von Captain Capa und Frittenbude vorbei, zu einer kleinen After-Hour.
Wir labberten noch circa eine Stunde lang, tranken eine Flasche Kirsch-Whisky, die man im warmen Zustand wirklich nicht geniessen konnte, und schmiedeten Pläne für die nächsten Konzerte. Ashi von Capa gab noch ein paar Anekdoten aus dem Touralltag von sich, viele jüngere Fans gingen einfach nur vorbei, was von uns sehr belächelt wurde. Dann kam auch schon das Taxi, was sich Ashi, Maik und der Rest von Frittenbude teilen wollten, wir verabschiedeten uns sehr herzlich und gingen kaputt und völlig geflasht zu unserem Hotel zurück. Als Fazit kann man nur sagen, das dies eines der besten Konzerte unseres Lebens war, man kann es mit nichts vergleichen, es hat einfach alles gestimmt. Die Location, die Bands, die Leute, alles war einfach perfekt und wir werden noch lang von diesem Erlebnis zehren. Ausserdem vielen Dank an KiBa, unseren Mitfahrer, der uns allen vorstellte.

Vielen Dank Audiolith.

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vielen herzlichen dank an kitty und basti für diesen doch durchaus nicht zu kurz geratenen bericht. spitze!

13.05.2011 – ClickClickDecker und Co. in Husum

„Abwechslung ist die Würze des Lebens“
oder
„Du ick an de Husumer Haven“

Nach einer fünf Tage Woche freut man sich besonders aufs Wochenende, vorallem vorrausschauend darauf, wenn man weiß, dass man sich am Freitag im Husumer Speicher Julian Gerhard, Wolfgang Müller, Click&Oli Stangl und Spacemann Spiff anschauen darf.


* Foto – http://hinterm-deich.net/

Freitag kam ich mit 4 Freunden im Gepäck rechtzeitig in Husum an. Da wir alle noch nichts gegessen hatten, sind wir zum Asiaten geganngen und haben nach einem super Essen noch Glückskekse bekommen.
Auf meinem Glückskeks stand: „Abwechslung ist die Würze des Lebens“. Dieser Spruch hat natürlich an dem Tag sehr gepasst, denn vier Singer&Songwritter sind nicht lagweilig und eintöning, sondern sehr Abwechslungsreich, besonders die 4 Kandidaten in Husum.


* Das Album von Julian Gerhard „Wenn du hier..“
Die lange Nacht hat mit Julian Gerhard begonnen und er startete prompt mit dem Lied „Tragweite“ danach folgte dann noch „Fahrrad“. Die letzen beiden Lieder waren „Du kannst nicht“ & „Loskommen“, das sehr zu meiner Freude sogar noch mein Lieblingslied ist. Schlussendlich möchte ich euch allen die CD von Julian Gerhard „Wenn du hier eh nur rumstehst kannst du auch auf die Jacken aufpassen“ empfehlen. Das ganze gibt es auf seiner Homepage zu bestellen.


* Julian Gerhard

Der zweite Musiker dieses Abends war Wolfgang Müller. Der Herr Müller startete sein Programm mit dem Lied „Godot“ gefolgt durch „Unterschiedlich Schwer“.

Später wurde von Herrn Müller „Ich möchte leben wie Franzosen Auto fahren“ dieses Lied finde ich einfach wundervoll, da es mich an meine Klassenfahrt nach Paris erinnert, in der es viele Vorfälle mit Autos gab. Als letztes wurde das Abschiedslied „Ahoi“ gespielt:

Wolfgang Müller – Ahoi from Torben Priemer on Vimeo.

Danach folgte noch eine kurze Zugabe mit der Wolfgang Müller seinen Auftritt beendete.


* Wolfgang Müller – Foto: http://hinterm-deich.net/
Der dritte Auftritt wurde von dem selbsternanntem neuen RnB und Hip Hop Duo, bestehend aus Oliver Stangl und Clickclickdecker, gespielt. Die zwei witzelten sofort darüber, dass sie zu einem Singer&Songwritter-Abend eingeladen worden sind, obwohl sie mit ihrem neuem Programm nicht die üblichen Instrumente des Genres benutzen. Jedoch erzielt genau das etwas neues und abwechlungsreiches. Der Spruch „Abwechslung ist die Würze des Lebens“ zog sich durch das gesamte Programm, angefangen mit dem Lied „Erste Schritte“


* Oli Stangl

Beim Lied „107 Leider Unvermittelbar“ gab es dann eine richtige Singer&Songwritter Szene. Die beiden spielten wie Simon & Garfunkel vor einem Mikrofon. Eine weitere Erneuerung war, das durch den Husumer Speicher schallte: „Vom Nordostseekanal bis zum Big Ben. Wusste gar nicht dass wir uns kennen“

*Simon & Garfunkel

Die letzten beiden Stücke waren „PT 82 oder das Paarungsverhalten der CT Serie“ (Das Lieblingslied eines guten Freundes von mir) und „Einbahnstraße“. Als Zugabe wurde „Ich beneide Dich um deinen Sternenhimmel“ gespielt, dass mich sehr erfreut hat.

Der letzte Musiker des Abends war Spaceman Spiff. Da ich nach der kleinen Pause an der frischen Luft meinen Platz vorne verloren hatte, konnte ich leider nicht mehr jedes Lied verfolgen und jemand anderes hat die Setliste bekommen. Daher kann ich leider nicht mehr so viel berichten, dafür habe ich aber noch ein nettes Video von dem Song „Hier oder Wahnsinn“ aufgenommen:

Zuletzt gilt noch dem netten, gutaussehenden jungen Herrn Sebastian M. einen großen Dank, dass er diesen Abend ermöglicht hat. Und nette Grüße an alle Gäste des Abends und dem Speicher-Team

Torben

Die Musiker:
http://juliangerhard.de/
http://www.mueller-musik.de/
http://www.spaceman-spiff.de/

Nette Konzertfotos:
http://hinterm-deich.net/

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das streetteam dank TORBEN für diesen ausführlichen bericht, die fotos und die videos!

konzertbericht: 29.4.2011 Supershirt + Egotronic + Frittenbude in Kaiserslautern

Es ist ein schöner und angenehm warmer Abend. Viele Konzertbesucher sitzen auf Treppen, Mauern und Bänken vor dem Kammgarn in Kaiserslautern, als ich eine halbe Stunde vor Beginn dort ankomme. Zahlreich ist das schwarze Shirt mit den großen gelben Buchstaben vertreten.
20 Uhr: Selbst durch die dicken Mauern der alten Industrieanlage hört man den Bass des ersten Supershirtlieds und die bunte Besuchermenge strömt nach innen. Die drei Jungs von Supershirt geben Gas und bringen die Leute in Stimmung. Bei `8000 Mark´ kann einfach niemand ruhig stehen bleiben. Bunte Knicklichter werden ins Publikum geworfen und die Partystimmung ist perfekt. Während dem Auftritt ist es draußen noch hell, aber die `Nachtjacke´ bringt uns für ein paar Minuten die schützende Dunkelheit der Nacht. Nach einer Weile verklingt das letzte Lied. Es gibt eine kurze Pause und schon steht Egotronic auf der Bühne. Die Stimmung ist super! Jemand kann mal wieder nichts sagen, ein Nazischiff wird versenkt und Pilze machen alles bunt. Egotronic haben Spaß, wir haben Spaß und gemeinsam Raven wir gegen Deutschland und gegen den Naziaufmarsch, der nachmittags am Kaiserslauterner Hauptbahnhof stattgefunden hat. Zum Abschluss gibt uns `Mehr Bass´ mit schön viel Strobo noch mal die volle Dröhnung auf die Trommelfelle und Augen. Wie schon bei Supershirt, vergeht auch bei Egotronic die Zeit viel zu schnell. Doch kein Grund zur Traurigkeit, denn schon ist Frittenbude an der Reihe. Die Drei wissen wie man sich um sein Publikum kümmert: Strizi gießt die ersten paar Reihen, damit sie auch gut wachsen und mit Zucker in Form von Süßigkeiten wird der Hunger gestillt. Sportlich und sozial gefordert ist das Publikum bei der Wall of Love – auseinander laufen, wieder aufeinander zu und dann mal ganz dolle lieb halten. Als schließlich auch Frittenbude `Raven gegen Deutschland´ anstimmt und Torsun dazu auf die Bühne kommt, wird die Message des Liedes durch ein Meer aus erhobenen Mittelfingern unterstrichen.

„Wir haben euch was mitgebracht – Bass, Bass, Bass!
Fürs Nazi und Rassistenpack gibt’s – Hass, Hass, Hass!“

Kurz vor Schluss ist die Masse immer noch – oder erst recht – am kochen. Nach gemeinschaftlichem Singsang von Band und Publikum und einigen Zugaben ist kurz vor 24 Uhr leider auch bei Frittenbude Schluss. Am Merchandise Stand kann man sich schließlich noch mit CDs, T-Shirts und dem ganzen Rest eindecken, um die Zeit bis zum nächsten Konzert gut zu überstehen.
Kurz um, der Abend war spitze und es hat sich gelohnt nach Kaiserlautern zu kommen. Deswegen mein Appell an euch: Schaut nach wann es bei euch in der Nähe ein Konzert gibt, geht hin und habt Spaß!!!

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danke an anna für konzertbericht :) )

tausche: gästelistenplätze gegen konzertberichte!

generell immer, aber vorallem bei den folgenden veranstaltungen:

FRITTENBUDE, SUPERSHIRT und CAPTAIN CAPA!

IRA ATARI und CAPAS!

erzählt uns wie es war und macht ein paar fotos! wer will? schreibt uns an via kontaktformular, und schon steht ihr auf der liste. losgeht’s! :)