Bericht zum Audiolith-Festival München, 28.11.2009
Ich war gespannt, wie das wohl so werden würde – ein Konzert mit so einem verdammten geilen Line-up, dass ich es erst nach dem 4-ten mal lesen geglaubt habe. Und das im Nachhinein auch absolut gerechtfertigt, denn es hat alles überboten was ich mir erträumt hatte. Aber der Reihe nach.
Ich kam mit drei Freunden etwas verplant dort an – ist von euch jemand schon mal ohne Geldbeutel, Ausweis und Handy auf ein Konzert gegangen? Ich hatte glücklicherweise ja meinen Gästelistenplatz und so machte das nichts aus, da ja auch die Türsteher so nett waren und mir glaubten dass ich schon 18 bin.
Wir also rein in die gute Stube, in der zu Juri Gagarin schon ordentlich Gas gegeben wurde und schon einige Leute gut am tanzen waren – Stimmung war also garantiert!
Nach dem Genuss eines guten bayerischen Bieres haben wir uns dann auch mal – inzwischen zu Bratze, die nach dem passenden Zwischenspiel von Lars, der anscheinend auch ein echt guter DJ ist J – in die Mitte vor die Bühne begeben: laut, stickig, gefühlte 30 Grad und 98% Luftfeuchtigkeit, was mit einer gesunden Mischung an Alkohol bekanntermaßen zum absoluten Burner wird
.
Und mit der passenden Musik, die von Bratze bestens geliefert wurde, dauerte es auch nicht lange bis das Tanzbein wieder reichlich geschwungen wurde. Und das ist durchaus wörtlich gemeint!
Jeder, der Egotronic und Frittenbude schon mal live genießen durfte, weiß, wie verdammt geil diese zwei Bands sind. Insofern weiß ich gar nicht was ich noch groß dazu schreiben soll.
Es war, zu inzwischen bestimmt 50 Grad und 107% Luftfeuchtigkeit, so verdammt genial tanzbar, machte gute Laune und so viel Spaß dass es – schubs – 3 Uhr war als die Frittenbude schließlich das inzwischen vollkommen nasse, erschöpfte und sehr glückliche Publikum in Frieden gelassen und nicht mehr mit ihren Beats zum tanzen gezwungen hat.
Audiolith! Wer solche geilen Bands ein einem Label vereinen kann ist wirklich gut. Ausgesprochen gut. Und wer dann auch noch solche Nächte organisieren kann, bei denen es offensichtlich jedem Spaß macht – dem Publikum, den Veranstaltern und auch den Bands, wie die Kommentare von Egotronic und Frittenbude erhoffen lassen – der hat es verdient, dass es so bekannt wird!
Wir hoffen auch mehr! Mehr solche Nächte [in München!
], mehr von dieser Musik und mehr von solchen Leuten!
Und wenn man dann später, viel später im Bett liegt, und das “Wir haben euch was mitgebracht – Bass! Bass! Bass!” in Ohr über dem vorhandenen Piepen erklingt, dann ist das schon ein Zeichen, dass man verdammt alles richtig gemacht hat.
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vielen dank julius fuer den spontanen bericht!!