Beiträge von NightFlight78

Cпаcибо Юрий Гагарин

Audiolith Maximum, Hafenklang, Hamburg, 7. Januar 2011

Juri Gagarin Abschiedskonzert, Part One

Voller Laden, Wasser tropft von der Decke, „How we fight“ zurück bis „Laika“ und am Ende ein paar Tränen. Juri Gagarin eine Ära geht zu Ende. Ohne viele Worte ein paar Bilder vom Konzi.

juris

silberplatte

mit ashi

arni

säge und crowd

säge

Mehr Bilder gibt es hier.

„Dann können wir das Konzert hier ja auch abbrechen…“

Wie hatte es soweit kommen können? Eigentlich ist die Stadt an der Förde im allgemeinen und die Alte Meierei im speziellen ja ein gutes Pflaster für Audiolith Acts. Und nun war es endlich an der Zeit, dass Saalschutz ihren Labelmates Plemo, Juri Gagarin und natürlich Egotronic folgen sollten. Die zwei Züricher hatten sich sogar extra durch Schnee, Eis und diverse Staus in den hohen Norden gekämpft, um ihr neues Album „Entweder Saalschutz“ dem kritischen Publikum vorzustellen. Doch statt eines herzlichen Willkommens an der Küste skandierte der hasserfüllte Mob von Beginn an Band-feindliche Parolen.

Noch schlimmer – als MT Dancefloor die aktuelle Single ankündigte, stand der Gig kurz vor seinem Ende. Ravepunk – ja, gerne. Aber eine bessere Welt? Nicht mit Kiel! ;)

Zum Eklat kam es dann aufgrund des unendlichen Charmes,

bruno

obwohl… unendlich plus eins! und ans Publikum verschenkter Blumen nicht. Und wahrscheinlich deshalb, weil es einfach mal ein verdammt gutes Konzert war und Kiel doch gar nicht sooo böse ist. Immerhin war trotz Mittwoch und glatter Straßen eine respektable Zuschauerzahl anwesend, von denen eigentlich alle die Headliner der Herzen schon in selbiges geschlossen hatten. Die kleine Lücke vor der Bühne wurde auch brav mit Tanzwilligen gefüllt und allerspätestens bei „SMS d‘amour“ war alles pure love.

rolf

Die Klassiker funktionieren halt immer und im Endeffekt gibt es ja auch keine Alternative. Entweder Saalschutz! Und da reihen sich auch die neuen Songs perfekt ein – allerdings: Wo waren die Wunderkerzen?

Die gibt es dann hoffentlich beim nächsten Besuch von Saalschutz, auf den man in Kiel hoffentlich nicht wieder so lange warten muss.

Noch ein paar Bilder aus Kiel von einem genialen Konzert hier.

Dans op de Deel bi Egotronic

Husum, Speicher, 18. September 2010

De Egotronics anne Waterkant. „Wenn datt man nich een bannich goden Schwoof ward“, hebb wie uns säch (dree Rümdriever un een Deern ut Kiel), „doar mööt wi hin.“

Torsun

Dee Tääl an düssen Sünnobend wär de „Spieker“ in Husum. Datt is een lütten, aver kommodigen Dansdeel ann Hoben. Un de Lüüd door an de Noordsee könnt op‘n Swutsch gahn un og fiern, datt wees ick, siet Bratze inne „Club“ speelt hebben. Un hütt sünd öwer hunnert junge Lüüd voor de Spöldeel un töwen för de antidütschen Leeder.

bühne

Torsun, de Singer von de Grupp, kümmt ton Mirkofon und fröcht: „Husum, wie geit die datt?“, watt keen versteid un Endi secht „Ick glöv, du mööst noch watt better moken mit dien Utspraak.“ :D

Nu geit datt los. Iesrte Leed is „Toleranz“ vun den nien Albogen. Gliecks achteran kümmt die Liefleed vun de meeste Fieernde: „Raven giegen Düütschland“ – un ok düssmol hebbt de Berliners „Bass, Bass, Bass“ mitbröcht. All gröhlt, all danst und all swet.

Wall of love

Bi de Leevmür dörven de Bojen un de Deerns een beeten ümfaten – een good Infall. Keenen kreegt genoog. As een Togaav givt datt „Poggenstohls“ un all de Lüüd sünn tofreden.

top

Freesland blievt een god Plaaster för Audiolith.

Billers hie.

Welcome to the jungle – Bratze, Releaseparty, Hafenklang, 18. März 2010

Ein Jahr Livepause ist ne verdammt lange Zeit – damals war „Kraft“ noch das Maß der Dinge und man feierte im Hafenklang Exil. 365 Tage (oder jeweils ein Soloalbum plus ausgiebiges Touren von Renate und Click) später ist nichts mehr Exil und das Album der Stunde heißt „Korrektur nach unten & die Notwendigkeit einer Übersetzung“. Zwar nicht wie angekündigt ein Metal-Album, aber das stört eher gar keinen. Hart, kantig und knarzig ist Bratze auf jeden Fall auch 2010, und das ist dann auch gut so. Und dass das Hafenklang schon seit Wochen ausverkauft ist, zeigt, dass die Leute genau darauf gewartet haben. Kaum sind die Türen offen, füllt sich der Laden extrem schnell – Säge von den Juris haut schon eine Stunde vor dem Beginn am Merchstand etliche CDs raus. Die Erwartung an das Comeback scheinen verdammt hoch zu sein – das bekommen auch die Bratzen mit und sind ein kleines bisschen aufgeregt.
Zunächst einmal springen aber Hannes und Maik aka Captain Capa in den Ring.

hannes

Durch „Kids On Fire“ sind die beiden ja irgendwie schon vorher immer ein Teil der Bratzekonzerte gewesen, aber auch die anderen Songs, ob dem Publikum nun bekannt oder nicht, werden abgefeiert. Gut Bewegung vor der Bühne – sogar Zugabe wird gefordert. Und das Hafenklang bekommt sie natürlich. Bis dahin schon mal ein feiner Abend.
Dann aber Zeit für die Korrektur nach unten: Bratze – ein Jahr Livepause ist endlich vorbei. Sound gecheckt, Gitarren umgeschnallt und ab geht es, das dynamische Duo ;o) ist wieder vereint. Man wundert sich fast ein wenig, wie Kevin es bei den ClickClickDecker-Gigs geschafft hat, vergleichsweise ruhig zu stehen.

kevin

Jetzt ist auf jeden Fall wieder Zeit für Sport auf der Bühne und von der leichten Aufgeregtheit vor dem Konzert ist schnell gar nichts mehr zu spüren. Auf der Bühne und davor rinnt der Schweiß. Egal ob alte Favorites „Im Auge des Lachs“, „Dudikoff“ und „Attock Zorack“ oder „Ohne das ist es nur noch laut“, „Dazu kann man gut klatschen“ und „“Mnchn, schon wieder dunkel“ – auch bei den neuen Songs ist das Publikum schon erstaunlich textsicher.

Norman

Besonders „Trapez“ spricht vielen aus der Seele – Hafenklang Exil/Frappant R.I.P. Aber zum Glück lassen sich auch Bratze „das Singen nicht verbieten“. Alles in allem eine grandiose Releaseparty, die Bock auf die ganze Tour macht.

Mehr Bilder in der Galerie

*******************
auch von uns happy releaseday ihr lieben! und falls interesse besteht am download, kann das hier passieren:
Bratze – Korrektur nach Unten

iTunes

Musicload

Finetunes

Amazon.de

Egotronic, Kiel, der zweite Versuch

- Egotronic, Alte Meierei, 16. Januar 2010 –

- „Egotronic, Kiel, der zweite Versuch“ (Zitat Endi). Für die Vorgeschichte muss man bummelig ein Jahr zurückdrehen: Meierei ausverkauft, Stimmung grandios, nur die Anlage will nicht so recht. Irgendwie ziemlicher Rotz.
16. Januar 2010 also dann wieder dieselbe Kombi, allerdings diesmal mit deutlich verbessertem Sound. Hat auch Torsun so gesehen:„Wir kommen jetzt jedes Jahr wieder und steigern uns jedes Mal. Nächtes Jahr noch zwei Boxen drauf“ Gerne doch. Kiel hat auf jeden Fall Bock zu Feiern, wobei die Meierei für Egotronic langsam anbauen kann. Vor der Tür war schon gut was los, drinnen war es einfach nur voll. Luft vor dem ersten Song schon Hardcore-Sauna, Konfetti fliegt, „Berlin calling“. Ab geht’s.
endi und torsun
Von der Bühne sieht man nur eine riesige feiernde Masse, dementsprechend auch Party bei Torsun, kt&f und Endi auf der Bühne. „Nicht nur Raver“ passt an diesem Abend besonders – schließlich ist das ganze ne Soliveranstaltung und der 13. Februar und Dresden stehen wieder ins Haus.
“Der Weg zu zweit“ ist so langsam kein Grauzone-Klassiker mehr, sondern eher der Egotronic-Romantik-Höhepunkt, denn auch in Kiel wird die Wall of Love zelebriert.
wall of love
“Letzter“ Song „Pilze“ – Luft kocht inzwischen (kann Luft überhaupt kochen?) und dann noch „Luxus“ und „Die Partei“ obendrauf.
crowdsurfin
Egos sind zufrieden, Kiel auch – aber nur unter der Bedingung, dass Egotronic und Meierei ab jetzt jährliche Tradition ist. :D

Some more Pics here