saalschutz in kassel

Saalschutz Konzert 4.6.2010 Kassel Schlachthof

Saalschutz spielen heute in Kassel? FUCK Warum weiß ich davon nix? So unsanft er von dieser Nachricht geweckt wurde, so schnell war er auch schon wach, Laptop an, Tickets ausgedruckt. Das wäre geschafft! Noch total verkatert vom Vorabend und nach viel zu wenig Schlaf schnell nach Hause und den ganzen Alltagskram erledigen, damit man auch ja pünktlich zum Konzert kommt. Last Minute noch reise-technisch umentschieden: gegen Zug, fürs Auto. Und Auto fahren ist echt schön bei dem Sonnenschein. Ob die Sonne wohl extra für Saalschutz gekommen ist? Oder ob Saalschutz die Sonne vielleicht sogar mitgebracht haben? Falls ja, dann vielen vielen Dank!

(Fast) pünktlich beim Schlachthof angekommen, doch was sehen wir da? Is ja noch gar nix los. Kassel, was geht? Das sind Saalschutz! Das ist ein Widerspruch! Wir also Getränke geholt und raus in die Sonne und sehnsüchtig gewartet bis wir endlich den Bass hörten. Nix wie rein und ab geht die Party! Zum Konzert: Die schweizer Jungs haben so ziemlich jedes Lieb gespielt, was es von ihnen gibt. Dabei hielten sich Show und Zugabe zahlenmäßig die Waage. Die recht mäßig vertretenen Kassler waren dann doch immerhin so begeistert, dass sie die Jungs gar nicht mehr gehen lassen wollten. Aber irgendwann gehen einem Musiker eben auch mal die Songs aus. Die kleinen Verspieler hier und da wurden vom Publikum amüsiert aufgenommen. Musiker sind eben auch nur Menschen.

Nach dem Konzert dann die große Frage: Quo vadis? Audiolith Konzert? Mutter! Denkt man sich da doch. Wir also hoch, um Arni und Ira, die ihren Kollegen natürlich backstage die größtmögliche Unterstützung geboten hatten, zu fragen, was denn nun der Plan sei. Mutter? Och nöö, noch nicht. Immerhin durften wir stattdessen backstage bleiben und Saalschutz privat kennen lernen. Die Gesprächsthemen? Das wollt ihr nicht wissen! Aber sehr nett und lustig sind die beiden, als Rolf und Bruno haben sie sich vorgestellt und als eine der ersten Worte wurden wir gefragt, ob man denn nun die Österreicher oder die Schweizer besser verstehen könnte? Da ich auch meine Uroma mit ihrem nordhessischen Platt verstanden habe, musste ich leider passen. Aber um den beiden mal eine Freude zu machen: Die Schweizer versteht man doch echt gut :-) Danke also an Rolf und Bruno für ein amüsantes Konzert und noch viel amüsantere Gespräche danach! Wir freuen uns aufs nächste Mal!

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vielen dank an saskia fuer diesen spontanen bericht!