ein extrem langer konzertbericht: captain capa + frittenbude in chemnitz

Nun ist der Tag angebrochen auf welchen ich schon seit wochen hinfieberte, ich lade meine Digicam für den Abend auf, mache mir Frühstück obwohl es schon 13 Uhr ist aber das stört mich nicht. 18Uhr gehts dann los, zum Bahnhof Leute abholen und zusammen zum AJZ laufen, einen relativ großen Jugendzentrum in Chemnitz wo heute Abend Rampue, Captain Capa und Frittenbude spielen sollen.
Vor der Tür stehen vereinzelt Leute, Begrüßungen werden ausgetauscht, bin ja nicht gänzlich unbekannt, das wurde mir an den Abend nochmal bewiesen. Nun ja raus aus der Kälte, rein ins AJZ. Karte abgeben, Stempel bekommen und auf Richtung Bühne. Dort steht schon das voll aufgebaute Equip der ersten Band. Mit insgesamt 4 Mikros, also fängt Captain Capa an, als profesioneller Konzertgänger weiß ich das. Rampue macht nun Aftershow, zusammen mit classless Kulla & istari Lasterfahrer, wie man den Papierzettel an der Tür entnehmen kann.

Nun ja 21.30 ca. geht es dann los, der Saal füllt sich, Captain Capa kommt auf die Bühne.
Ashi begrüßt die Menge mit „Hallo Chemnitz“ und sie starten mit ihren erste Stück „Sweat“. Der großteil der Leute kennt warscheinlich Captain Capa nicht, es wird sich nur zaghaft bewegt, sind denk ich alle nur wegen Frittenbude hier, ausser mir und wie mir scheint diese Meute Mädels direkt vor der Bühne die bei jeder neuen ansage zu kreischen beginnen.
Als nächstes Lied folgt „At/a/ree 1309 on“, ich nenne es einfach Atari weils schneller geht. Der Text is relativ kurz und einfach gehalten, mir scheint aber es singt keiner mit. Kommt wohl davon das man Maiks verzehrte Stimme nich versteht, aber egal. Hauptsache Party und ich und ein paar andere Leute wissen ja auch was gesungen wird.

In der Mitte des Saals wird ein Moshpit gebildet. Gefällt aber irgendwie den wenigsten, am wenigsten den Leuten die sich nicht bewegen. Nun ja trotzdem hat das Lied ein paar Leute wachgerüttelt die sich jetz sicherlich denken „doch auch die Vorband taugte“ ;) .
Crush me waiting und ein Lights and Heroes folgten. Ich denke mal die Stimmung im Saal war jetzt richtig gut, hab ich nich so sehr darauf geachtet, bin ja abgegangen, in der ersten Reihe wurden Wunderkerzen angezündet, herrlich! Ashi strampelt sich auf der Bühne einen ab, mir gefällt es bisher ganz gut.
Beim nächsten Lied wollte Captain Capa das wir uns alle auf das konzentrieren was wir am meisten hassen/uns am meisten anödet. Uns wurde auch ans Herz gelegt das wir an unsere Eltern denken sollen, natürlich nur wenn wir sie hassen oder sie uns anöden, sonst hat das ja auch keinen Sinn gehabt – es folgt Brundlefly – und Ashi fragte erstmal in die Runde ob „KiBa – Kirschbanane“, anwessend is und ob er den ganzen „Shit“ filmt – Ich nickte. Nach diesen „Hasslied“ folgte dann Whales. Nach den Lied stellte Ashi mit entsetzen fest das sie ihr Bandmaskottchen (eine Pikachu-Lampe!) vergessen haben aufzustellen, Maik hollte sie schloss sie an, das Licht wurde gedämmt und Pikachu angeschaltet – tobender Applaus.

Es folgt What you feel, das Lied für all die Leute die sich gern haben.
Vorm letzten Lied fragt Ashi in die Runde was wir für ein Lied haben wollen, etwas fürs Herz oder für die Beine, die Masse entscheidet, wie nicht anders zu erwarten, Beine. Daraufhin Ashi: „Für die Beine! Wir sind ja hier nicht Deine Jugend!“. Es folgt das Lied mit den wohl schlechtesten Übergang seit Menschen Gedenken, „Pokemon“, „Bonustrack“ oder einfach PIKACHU SAVED MY LIFE!, der Saal tanzt und singt mit. Danach verlässt Captain Capa die Bühne, lassen sich aber doch durch „Zugabe“-Rufen, wieder auf die Bühne locken und spielten noch Crystals. Danach war der Gig von Captain Capa nach 45 Minuten beendet und es wurde Umgebaut für Frittenbude.

Das Komplette Captain Capa Konzert als Livemitschnitt:

Nach der Umbauphase von ca. 15 Minuten kam dann auch Frittenbude auf die Bühne und das was ich vorher als gute Stimmung festgestellt habe wurde hiermit getoppt- um ein vielfaches. Sie eröffneten mit Hildegard, das Lied was einen in den Sinn kommt wenn man an Frittenbude und an Party denkt. Der Saal bebt. Also wortwörtlich, man merkt wie das Parkett unter den Beinen auf- und ab wippt, GEIL!

Es folgt jung, abgefuckt, kaputt und glücklich, der Titel passt natürlich irgendwie zur Band und auch zum Publikum. Party, Pogo, Raven, Ekstase, Schiwtzen, StageDiven der Raum kocht! Es geht weiter Raven gegen Deutschland „wir haben euch was mitgebracht U-S-A!“..Bilder mit Katze… „weils es draußen nix gibt…“, da ich mir selbst vorgenommen habe, bei jeden Konzert wo ich filme auch einmal Stage-zu-diven, spring ich auf die Bühne und lasse mich zu Ein Affentanz bis zum Mischpult tragen, das war weiter als ich gedacht hätte, da die meisten vor mir schon früher scheiterten. Ok die sprangen dann einfach wie wild in die Masse rein und versuchten das auch nach dieser Art gefüllte 100mal… Nun ja, Lied um Lied wird gespielt, ich fang leicht an zu schwitzen, zum Glück hab ich immer ein Wechselshirt mit, also stört mich das nicht. ;)

hier folgt noch der Mittelteil^^
Es geht den Ende entgegen, noch einmal werf ich mich auf die Arme der Leute und lande wieder ziemlich weit hinten, so muss das sein!
Mindestens in 1000 Jahren, das Konzert geht den Ende entgegen, schneller als ich es gedacht hätte aber nun ja, „Heute gibs nur einmal… wir wolln die Freiheit der Welt und Straßen aus Zucker“, der ganze Raum singt mit, wunderbar =).
Es folgt Steven Seagull, „Ich bin ein Krebs und ich krebse!…“, herrlich, einfach die Augen zumachen und mitwippen, mitspringen. Als letztes kommt dann Raveland. Da es kein großes geschrei nach einer Zugabe gibt kommt Frittenbude nicht mehr auf die Bühne zurück, Schade eigentlich Kommunizieren ist live mit eins meiner Lieblingslieder. So endet also das Konzert pünktlich um 23Uhr 57. Nun ja, die Lichter gehen an und die Leute ströhmen in Richtung Ausgang, ein paar biegen kurz davor links ab, ins St. Etienne, zur Aftershow.

Frittenbude – Ein Affentanz, mit Flugeinlage

Naja Aftershow kann man es eigentlich nicht nennen, eher Dritter Act, classless Kulla & istari Lasterfahrer.
Kulla vor der Bühne mit Mikro, Istari auf der Bühne mit Laptop und Küken-Perücke.

Erstmal wird Kulla zum Geburtstag nachträglich gratuliert, (ich war ganze 3Minuten zu spät!).

Zu dieser eher unüblichen Aftershow gesellen sich am Anfang erst ca. 20 Leute, ab als dann als 3 Lied Der Tausch (Egotronic) läuft wird der kleine Raum voller, das einstündige Set verfolgen dann doch noch ca 30Leute.

7 Lieder von Kulla und istari Lasterfahrer

Um eins dann folgt Rampue, der im übrigen kein 8Bit Nerd ist! Es wird wieder getanzt, ich zähle 50 Leute können aber auch mehr gewesen sein.
Nach ein paar Minuten kommt dann auch Ashi, der sich dann auch wie wahnsinnig freut als Rampue seinen Kids On Fire RMX spielt. Es wird gefeiert, Aftershow halt.
45 Minuten lang legte Rampue auf, dann war wieder istari Lasterfahrer dran, es jetz jetz 2.45Uhr, und es sind immer noch ca die Leute da wie um 2. Als dann istari anfängt lichtet sich der Raum. Es tanzen nurnoch ca 10 Leute, ausgelassen, im Voraum liegen schlafende Leute auf den Sofa oder sie spielen Kicker.




Es ist früh um 3, ich bin mehr als kaputt, meine Stimme ist so nicht mehr vorhanden, das Krankheitsgefühl was ich den ganzen Abend über gar nicht gespürt habe überrennt mich jetzt förmlich, das einzige was ich jetzt will ist nach Hause und in mein Bett.
Also suche ich noch kurz meinen Beutel+Wechselshirt und mache mich mit meinen 3 Begleitern auf den nach Hause Weg.

Allen in allen war der Tag richtig geil, Captain Capa hätte nach meinen Geschmack ruhig länger spielen können, Frittenbude wird nach den 5 mal innerhalb eines Jahres auch nich langweiliger und die Aftershow hatte auch was!

KiBa

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wir danken sehr für diesen ausführlichen bericht!!!


1 Antwort auf “ein extrem langer konzertbericht: captain capa + frittenbude in chemnitz”


  1. 1 KiBa 25. März 2011 um 17:52 Uhr

    Also ich mag den Typen der das Ding geschrieben hat :D

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