Archiv für Oktober 2010

supershirt und captain capa in lingen

Tote Tiere und intergalaktische Gitarren für 8000 Mark
Ein Rave am Alten Schlachthof

Wir schreiben den 23. Oktober 2010 Es ist ein rauer und kalter Abend oder wie man es so schön sagt. Spaß bei Seite, es herrschten sibirische Temperaturen. Dennoch, Vorfreude auf den heutigen Gig. Supershirt live in Concert und so! Ankunft am Alten Schlachthof in Lingen. Gleich mal auf zur Kasse. An dieser Stelle ein nettes „Danke!“ an Supershirt für den Eintrag auf der Gästeliste. Also gut, wo fangen wir an?
Am besten bei der Location; Alter Schlachthof. Jugendzentrum Lingen, zwei Areas. Ein kleiner Raum für die Elektroacts wie unsere sympathischen Jungs von Supershirt und Captain Capa und ein großer Raum der als Alternative Stage diente. Die Capas — welche ich aufgrund der Busverbindung nicht sehen konnte — traten gegen 19:30 auf. Da es an der Technik der Jungs leicht zum Scheitern kam, konnten nur vier Songs performt werden. Drei weitere wurden nun angeknackst.
Da ich erst gegen halb eins wieder der Musik verfiel — endlich Supershirt! — kann ich auch erst ab hier weitermachen. Auf die Zeit dazwischen muss man eh nicht weiter eingehen. Bestand größtenteils eh nur aus Bier, Essen, billigen Wortwitzen und anderen irrelevanten Dingen in Gesellschaft der fünf Jungs. Dennoch war es wunderbar!
Vorweg ist zu erwähnen, dass das neue Intro wirklich genial ist. Es macht wirklich Lust auf alles was danach noch so auf einen zukommt. Energiegeladen wie immer starteten Supershirt ihren Auftritt und heizten der Masse gehörig ein! Beginnend mit German Psycho sorgten Faxe und Tim für ordentliche Stimmung im (endlich) vollbesetzten Raum. Die Setlist beinhaltete überwiegend Klassiker. Lieder die ein Muss bei jedem Auftritt sind. Neben neuen Liedern der „Tote Tiere EP“ kamen auch völlig überraschende Showeinlagen ans Tageslicht. Publikumspunkte wurden mit einem Gitarrenbattle zwischen Marco und Henry — welcher kurzer Hand aus einem Mikrofonstativ eine Gitarre zauberte, seine Schlender aus dem All —gewonnen. Es lag dann in der Hand des Siegers den nächsten Track auszuwählen. Die Wahl fiel auf „Punk Ist Was Du Draus Machst“. Perfekte Wahl. Wenn ich mir mein Knie so anschaue, dann ging es auch ganz schön zur Sache. Das war aber nicht das einzige Ass im Ärmel. Es wurde gleich noch einer draufgesetzt mit einer Live-Rarität. Strawberry High wurde Besten gegeben und sorgte noch einmal für ausgelassene und harmonische Stimmung unter den Gästen des Supernova Festivals.
Wenn ich nun ein Fazit aus all dem ziehen muss, dann würde ich sagen, dass es ein wirklich gelungener Abend mit guter Musik, gutem Bier und netten Unterhaltungen war und das ein solcher Abend nur so nach Wiederholungsbedarf schreit.

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vielen dank fuer den huebschen bericht lieber fabian!

voting und interview

--> bitte hier entlang

zu beachten sei: das voting wird jeden tag zurückgestellt, also bringt es am meisten wenn jeden tag ein paar voten und nicht eine million an einem tag.

hier noch ein interview mit den herren von SUPERSHIRT

… außerdem geht es bald weiter mit Egotronic-TV!

Schlachtrufe in wiesbaden!

Schlachtrufe Audiolith

Auf in die Schlacht! Als wir das Schlachtfeld um kurz nach 20.00 Uhr erreichten und uns durch die wie so oft endlos lange Schlange vor dem Eingang gekämpft hatten, waren die Bondage Faries aus Schweden und mit Stockholm Syndrom T-Shirt bereits auf der Bühne. Super Sound! Im Anschluss folgten We Are Enfant Terrible aus Paris und rockten den Schlachthof ebenfalls. Ich war und bin immer noch begeistert. Warum waren diese beiden großartigen Bands nur Vorbands? Ich kannte von den Enfant Terribles bisher nur weniger Lieder, die sie gleich am Anfang ihres Auftrittes spielten. Danach folgte dann noch eine schöne Ladung Punkrock vom Feinsten! LOVE! Ich habe mich später kurz mit der Sängerin unterhalten. Ihr gefiel es in Wiesbaden scheinbar genauso sehr wie uns und meinte, dies wär erst ihr drittes Konzert in Deutschland. Nach all dem Liebesrausch der „Vorbands“ waren Bratze und Egotronic fast schon Nebensache. Aber nicht etwa, weil sie schlecht(er) gewesen wären. Nein im Gegenteil: Bratze lieferten wie immer ihre Best Of nahezu perfekt ab und bei Egotronic gab‘s mal wieder keinen Halt, da musste auch der letzte Tanzmuffel die Beine (oder zumindest die Arme) bewegen. Aber irgendwie ist es doch aufregender neue Bands kennen zu lernen bzw. Bands live zu sehen, die man vorher noch nicht auf einer Bühne angetroffen hat. Ein richtiges Highlight gab es dann allerdings doch noch: Yari live auf der Bühne mit „Was soll’s“! Eine gehörige Portion Respekt meinerseits für den Mut vor so vielen Leuten zu singen! Leider war dann auch alles wieder ganz schnell vorbei. Bereits um 0.30 Uhr beförderten die Securities uns mithilfe einer Absperrkette nach draußen. Hätte mir gewünscht, dass es noch ein wenig länger gegangen wäre…

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herzlichen dank fuer den spontanenbericht liebe saskia!

die traurige wahrheit…

nun ist es raus! wir weinen uns heute abend in den schlaf!

Juri Gagarin sagen Doswidanje

Abschiedstour – Du hast richtig gelesen Genosse! Nach vielen Jahren im Kampf gegen die Schwerkraft, für etwas mehr Geselligkeit und Freude in den dunklen Löchern dieses Landes verabschiedet sich Juri Gagarin forever! Der Abschied fällt natürlich nicht leicht – er ist nicht freiwillg – aber irgendwann musste es so weit kommen. Irgendein kleiner, schnauzbärtiger Apparatschik auf einer Armee Basis versteckt zwischen dem Baikalsee und dem mächtigen Fluss Amur hat beschlossen das die Mission „JURI GAGARIN“ erfolgreich war und nun beendet ist. Die Hirne westlicher Konzertbesucher sind genug verdummt, meinte irgendwer beim KGB-Nachfolger und außerdem ist ja auch der Kalte Krieg schon vorbei.

Die beiden Gagarins müssen zurück in die Kaserne. Sie werden Mütterchen Russland an Anderer Stelle dienen. Flicke haut ab in die USA. Das gelbe Schwein hat also doch gewonnen. Die „unnützen Migranten“ verlassen dieses braune armseelige Land. Freiwillig tun sie es nicht und sie werden bestimmt wiederkommen!

Zum Schluss gibt’s aber noch mal ordentlich auf die Fresse! Die geilsten Clubs stehen auf dem Programm und alle lieben Freunde sind eingeladen
ein Fest zu feiern von dem später niemand mehr spricht weil sich keiner mehr daran erinnern wird! Komm vorbei Tawarisch! Wir tanzen auf dem Tisch
bis der Tisch zusammenbricht! Die Revolution wird siegen!

nasenpropellor in gotha…

…bratze mal lyrisch!

--> kevin teil eins

--> kevin teil zwei

--> norman

es lohnt sich da reinzuhoeren!!