happy releaseday FRITTENBUDE…

…zum release des zweiten frittenbuden albums geht auch EUER interview mit den jungs online. viel spass damit und HAPPY RELEASEDAY!

1.)Könnt ihr euch vorstellen einmal auf der Fusion zu spielen? Was haltet ihr von diesem Festival?

Martin: klar, hätte schon bock, auch privat mal. Hab da was von so nem zauberwald mitbekommen…
Streuner: Ich finde die fusion als festival selbst super, das einzige was nervt ist das ständige schlange stehn.. hammer ist auch dieser pizzastand aus israel,
manchmal nervt mich auch der ganze trance aber die leute sind top!
Jakob: ist das nicht ein Rasierer?

2.)Wie schafft ihr es bzw. hauptsächlich Rüde, dass ihr in euren Liedern überhaupt keinen bayrischen Aktzent habt aber in Interviews oder so total bayrischredet?

Martin: hartes Training, Interviewcoaching bei Franz Beckenbauer
Streuner: Ich bin gebürtiger Lüneburger und in bayern von meiner hochdeutsch sprechenenden mama „erzogen“ worden, beszer gesagt hat sie es versucht…
daher kann ich mich, im gegensatz zu den andern beiden, recht gut artikulieren, der bayerische slang kam auf der strasze dazu den verdanke ich meinen freunden,
die ich alle sehr liebe aber dafür hasze..;)
Jakob: eigentlich redet nur Martin von uns richtig Bayerisch und das hört man bei manchen Songs schon auch raus.

3.)Würdet ihr zu euren Fritten eher Hamburger, Currywurst oder gar nichts servieren? Und die Fritten rot, weiß, oder rot-weiß?

Martin: Leberkaas natürlich oder wahlweise Stelzen
Streuner: pommes gmischt mit spätzle und rahmsoße
Jakob: Martin weis was gut ist.

4.)Ihr seid zur Zeit sehr erfolgreich mit eurer Musik, aber habt ihr Euch Gedanken gemacht wie ihr irgendwann später euer Geld verdienen werdet oder gibt und gab es für euch nur die Musik? Außerdem, ist es schwer für euch ein Privatleben und das Musikleben zu vereinbaren. Wie ist das mit Familie, Freunde und Freundin?

Martin: Erstmal das JETZT geniessen. Prinzipiell gibt’s nur die Musik, aber man kann ja alles mögliche im Musikzirkus machen bzw. sich Hintertüren offen halten und breit aufstellen. Ich denke daran mal ein eigenes Label zu gründen oder ein Studio aufzubauen. Und wegen privatleben, da muss man sich hald organisieren und sich die zeit nehmen für die leute die einem lieb sind und den kontakt nicht abreissen lassen, dann funktioniert das ganz gut
Striezi: ich hab da auch was im auge, aua! ein sandkorn! nein korn! aua!
Jakob: Nachdem was wir im Moment erleben dürfen, kann ich mir kein normal geregeltes Leben mehr vorstellen. Ich mach mir aber keine Sorgen, irgendwann ist eh alles vorbei.

5.) Für mich ist die Message des ersten Albums so ganz knapp zusammengefasst: verballert Feiern, (unglücklich) verliebt sein, mehr oder weniger „verschlüsslte“ Kritik und Drogen, eben einfach Acid. Wie würdet ihr die Message von „Katzengold“ beschreiben?

Martin: Katzengold = 2010
Streuner: Katzengold macht da weiter wo die nachtigall endete, im großen
und ganzen ist es etwas melancholischer aber umweltfreundlicher geworden…

6.) Werdet/würdet ihr auch, sollte der große Durchbruch kommen, immernoch die kleineren Gigs wie Soli-Konzerte etc. mitnehmen und bespielen oder euch ausschließlich auf die großen Dinger konzentrieren?

Martin: Wir haben klein angefangen und hören klein auf
Johannes: Es gibt kein leben ohne soli…

7.) Ward ihr jemals in irgendeiner Partei oder Organisation wir der Antifa aktiv ?

Martin: Nein
Johannes: ich war mal pfadfinder…2 mal und katholischer ministrant… 1 mal.

8.) Geht ihre selber gerne auf Konzerte? Und wenn ja auf was für welche? (Ausgenommen Audiolith)

Martin: wenig Zeit aber wenn z.B. Radiohead, NIN oder Muse in der Nähe ist auf jeden Fall. Eher so Gitarren/Alternativesachen da man auf Tour meist mit Elektrogeboller sämtlicher Genres berieselt wird.
Strz: klar auf jeden fall, meistens geh ich aber raven wenn ich mal zeit hab was abends zu unternehmen, konzerte mag ich von: lali puna, 13 and god, eav, the gossip,
element of crime, coco rosie, antony and the johnsons, funny van dannen, josef hader, so zeug halt ohne bummbumm…
Jakob: Ich war erst vor drei Tagen bei einem Atari Teenage Riot Konzert in der vordersten Reihe und von oben bis unten voller Dreck. Das war sehr Geil! Leider gibt es aber nur noch sehr wenig Konzerte die mir wirklich gefallen, da der Zauber durch den Blick hinter die Kullissen ein wenig verloren gegangen ist.

9.) Wie sehr nervt es euch, ständig nach eurem Namen gefragt zu werden?

Martin: es hält sich in Grenzen
Johannes: ich finde das lustig, mir macht das spasz.

10.) warum guckt der pandabär rüde immer so ungebockt?

Martin: Bärenjude?
Johannes: Alles image und promostunt, innerlich brodelt das und ich schreie vor freude…auszerdem bin ich emo und war das auch schon vor frittenbude…

11.) Wer hat das shirt von audiolith mit den grossen, gelben buchstaben verschenkt?

Martin: Ich hab mal eins geklaut (sry Lars;)
Johannes: Lars.

12.) Was ist das erste was ihr macht, wenn ihr von einer laengeren tour nach hause kommt (auszer schlafen)?

Martin: ausgiebig im Internet surfen mit 4 Wlan Strichen, Musik hören, 3 Stunden Frühstück, eine Sportzigarette rauchen
Rüde: Abrechnungen machen! und dann kuk ich „curb your enthusiasm“.
Jakob: Baden, Fernsehen, Essen Bestellen, Verwirrt sein.

13.) Welche ist eure lieblings platte aus dem audiolith kosmos?

Martin: Dance Inc – Legs&Arms
Ruede: Bondage Fairies – What you didn`t know when you hired me
Jakob: Click Click Decker – Nichts für ungut / Ich Habe keine Angst Vor …

14.) Martin ich habe gelesen du ziehst nach berlin. War das pressefoto mit dem kleid schon die erste annährung an die hauptstadt?

Martin: das mit Berlin ist ein auf facebook kursierendes gerücht! Ne im ernst, eher das Gegenteil, das Kleid war eine Annäherung an Goa/Indien, mein nächstes Urlaubsziel und spiritueller Selbstfindungstrip. Dort kauf ich mir auch eine Plastik Sitar die auf dem nächstem Album verstärkt zum Einsatz kommt.
Johannes: „DAS KLEID“ ist ein Kaftan…
Jakob: Rennen die Leute in Berlin wirklich so rum? Dann will ich da nicht mehr hin! :)

15.)Habt ihr mehr lieblings lieder auf der alten platte oder auf der neuen??

Martin: ich persönlich auf der neuen (Unkenrufe & Ob es reicht Sie zu finden)
Streuner: Onychectomy und 2+4=0
Jakob: Ich bin noch so nah an den neuen Songs dran, dass ich es nicht einschätzen kann. Die alte Platte hat mir nach der Produktion erstmal nicht gefallen. Aber erst vor Kurzen habe ich realisiert, dass wir da anscheinend/komischerweise wirklich ein gutes Album gebastelt haben.


3 Antworten auf “happy releaseday FRITTENBUDE…”


  1. 1 Sehr schön, aber... 29. Mai 2010 um 16:31 Uhr

    Liebe FragenstellerInnen, es gibt nicht „die Antifa“! Es gibt unterschiedliche, unabhängig voneinander arbeitende Gruppen, die sich als „antifaschistisch“ verstehen und zur Identifikation das Logo „Antifaschistische Aktion“ verwenden. Das Logo steht jedoch nicht für eine noch bestehende Organisation (wie zur Gründung) sondern, wie gesagt, als Identifikationsmerkmal.

  2. 2 kat. 30. Mai 2010 um 12:05 Uhr

    Sehr schöne Fragen habt ihr da ausgesucht und schön beantwortet, Freut mich, dass meine eigene auch dabei ist! :-)

  3. 3 egun krentz 30. Mai 2010 um 14:51 Uhr

    und schon wieder einen
    korinthen ausgekackt…

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