Welcome to the jungle – Bratze, Releaseparty, Hafenklang, 18. März 2010

Ein Jahr Livepause ist ne verdammt lange Zeit – damals war „Kraft“ noch das Maß der Dinge und man feierte im Hafenklang Exil. 365 Tage (oder jeweils ein Soloalbum plus ausgiebiges Touren von Renate und Click) später ist nichts mehr Exil und das Album der Stunde heißt „Korrektur nach unten & die Notwendigkeit einer Übersetzung“. Zwar nicht wie angekündigt ein Metal-Album, aber das stört eher gar keinen. Hart, kantig und knarzig ist Bratze auf jeden Fall auch 2010, und das ist dann auch gut so. Und dass das Hafenklang schon seit Wochen ausverkauft ist, zeigt, dass die Leute genau darauf gewartet haben. Kaum sind die Türen offen, füllt sich der Laden extrem schnell – Säge von den Juris haut schon eine Stunde vor dem Beginn am Merchstand etliche CDs raus. Die Erwartung an das Comeback scheinen verdammt hoch zu sein – das bekommen auch die Bratzen mit und sind ein kleines bisschen aufgeregt.
Zunächst einmal springen aber Hannes und Maik aka Captain Capa in den Ring.

hannes

Durch „Kids On Fire“ sind die beiden ja irgendwie schon vorher immer ein Teil der Bratzekonzerte gewesen, aber auch die anderen Songs, ob dem Publikum nun bekannt oder nicht, werden abgefeiert. Gut Bewegung vor der Bühne – sogar Zugabe wird gefordert. Und das Hafenklang bekommt sie natürlich. Bis dahin schon mal ein feiner Abend.
Dann aber Zeit für die Korrektur nach unten: Bratze – ein Jahr Livepause ist endlich vorbei. Sound gecheckt, Gitarren umgeschnallt und ab geht es, das dynamische Duo ;o) ist wieder vereint. Man wundert sich fast ein wenig, wie Kevin es bei den ClickClickDecker-Gigs geschafft hat, vergleichsweise ruhig zu stehen.

kevin

Jetzt ist auf jeden Fall wieder Zeit für Sport auf der Bühne und von der leichten Aufgeregtheit vor dem Konzert ist schnell gar nichts mehr zu spüren. Auf der Bühne und davor rinnt der Schweiß. Egal ob alte Favorites „Im Auge des Lachs“, „Dudikoff“ und „Attock Zorack“ oder „Ohne das ist es nur noch laut“, „Dazu kann man gut klatschen“ und „“Mnchn, schon wieder dunkel“ – auch bei den neuen Songs ist das Publikum schon erstaunlich textsicher.

Norman

Besonders „Trapez“ spricht vielen aus der Seele – Hafenklang Exil/Frappant R.I.P. Aber zum Glück lassen sich auch Bratze „das Singen nicht verbieten“. Alles in allem eine grandiose Releaseparty, die Bock auf die ganze Tour macht.

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auch von uns happy releaseday ihr lieben! und falls interesse besteht am download, kann das hier passieren:
Bratze – Korrektur nach Unten

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