Archiv für Oktober 2009

egotronic in bremen

Raven für 8000 Mark

Wir machten uns, teils mit dem Auto, teils mit der Bahn, auf den Weg nach Bremen um früh genug da zu sein, da ja 3 Uhrzeiten im Internet herumgeisterten. Allerdings blieb der erwartete Ansturm bei unserer Ankunft aus und wir stellten fest das wir eine Stunde zu früh da waren. Naja besser zu früh als zu Spät. Im Eingangsbereich hing dann auch schon eine „Einladung“ für den nächsten Besuch des Towers am 20.11.09: SUPERSHIRT und Juri Gagarin

Bis dahin war auch alles soweit in Ordnung, nach und nach füllte sich die Gasse vor dem Tower dann auch mit nicht gerade wenigen Menschen. Als dann aber endlich die Türen geöffnet wurden ging erstmal das gedrängle los, inklusive der Problematik das Abendkasse, Vorbestellabholstell, Eingang und Ausgang eine nicht ganz einen Meter breite Tür war. Soweit so gut nach insgesammt 2 Stunden und kleineren Problemen mit dem Einlass waren dann auch alle meine Leute drin und die Party konnte Losgehen. Da sich der Einlass etwas länger hinauszog wie geplant habe ich De Fofftig Penns leider nicht komplett sehen können, aber das was ich von den Jungs gesehn hab war wie bereits auf dem Stadtfest in Oldenburg sehr gut und erfrischend „anders“. Durch bekannte Beats von Egotronic, Supershirt und Mediengruppe Telekommander, um nur einige zu nennen, heizten die Jungs aus Bremen den Tower sehr gut ein und die Stimmung war im allgemeinen sehr gut.
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Auf der Tanzfläche wurde alles gemacht was, der doch recht begrenzte, Platz zuließ, von einfachem Kopfnicken über Raven zum Pogo und Stage-Diven. Hier muss ich lobend erwähnen, dass die Egos sich viele Sorgen um Ihre Fans machen, Torsun wieß das Publikum einige Male darauf hin, dass wir gegenseitig auf uns aufpassen sollen, damit keinem etwas passiert.

Höhepunkt des Auftritts war mal wieder der Gorillaz/Frittenbude Remix und eine angepasste Version von „Raven gegen Deutschland“, bei der das Publikum bei „…wir haben euch was mitgebracht…“ nicht etwas “ BASS BASS BASS“ rufen sollte, sondern „8000 MARK“. Das hat auch herforagend funktioniert, bis auf das das Publikum nicht ganz so textfest war wie erhofft =).
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Weiteres Highlight war die Wall of Love bei der das Publikum in 2 hälften geteilt wurde und beim Einsetzten des Beates aufeinander zugeht und sich umarmt, auf dem Video leider nicht allzugut zu erkennen.

Im Anschluss wurde dann noch Fleißig abgetanzt und während der „angekündigten“ Zugabe die Bühne zerraved…

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Nachdem Auftritt der Egos wurde dann noch weiter abgefeiert, allerdings in deutlich entspannterer Atmosphäre. Rund 90% der Gäste waren für die Live Akts erschienen und sind im Anschluss an die Egos dann auch geganegen… Alles in Allem, ein sehr geiler Abend mit leichten Startschwierigkeiten, aber der nächste Termin ist schon vorgemerkt 20.11.09 Supershirt und die Juris
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puh, was fuer eine mediale ueberfahrt. vielen herzlichen dank lieber fitschi

florian hat was zum bondage fairies konzert vom 24.10 in HH geschrieben. einfach clicken und schmoeckern! Dankeschoen fuer den hinweis!

bremen zerraven

und ab dafuer!

egotronic in aschaffenburg…

heute erreichte uns noch ein kleiner bericht vom egotronic konzert in aschaffenburg . aber lest selber:-)

EGOTRONIC-KONZERT!
Ich hab zwei Stunden vor dem Egotronic-Konzert erfahren, dass Frittenbude nicht spielt. Das ganze hat mich kurz deprimiert, aber im Grunde wollten wir ja nicht nur deswegen hin. Als wir dann ankamen, war es erst eher leer, aber als die GammaBlitzBoys, Ersatz für Frittenbude, dann angefangen haben, in blinkenden Anzügen & Leuchtsonnebrillen, war es doch noch ziemlich voll. Die GammaBlitzBoys waren ganz okay, aber ersetzten Frittenbude nicht wirklich. Einer von den beiden ist dann aber noch ins Publikum gesprungen, was das ganze etwas aufgewertet hat. Als dann endlich Egotronic auf die Bühne kam, waren die Leute kaum zu beruhigen und schon beim ersten Lied Berlin Calling hat sich alles in eine tanzende, ravende und teilweise pogende Menge verwandelt. Irgendwann haben wir dann noch die Wall of Love gemacht, wo sich das Publikum geteilt hat und als die Musik wieder eingesetzt hat, haben sich alle umarmt. Bei Lustprinzip und Raven gegen Deutschland war es dann komplett vorbei und die Leute sind komplett ausgerastet. Ich weiß nicht woran das lag, vielleicht aus Wut, weil Frittenbude nicht da war, aber es war so gut! Vor allem war der Sound, bzw. der Bass auch tausend mal besser, als beim Folklore-Festival in Aschaffenburg, was mich sehr gefreut hat. Ein bisschen später, ich weiß gar nicht mehr, bei welchem Lied, ist eine Freundin mit mir auf die Bühne geklettert, wo wir dann mit Torsun getanzt haben, aber nach fünf Minuten wurden wir runtergeschmissen von der Security, was übermäßig uncool war. Es war jedenfalls ein megagutes Konzert und komplett nassgeschwitzt sind wir irgendwann nach Hause.

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vielen herzlichen dank liebe phi!

DIE PROMO LAEUFT….

Am Freitag (23.10.) erscheint unser zweites Album “8000 Mark” bei Audiolith Records . Promotionstechnisch ist alles erledigt – seht selbst:

Supershirt – 8000 Mark Promotion from Audiolith Records on Vimeo.

Ab sofort kann man die neuen Sachen im Audiolith-Shop bestellen. Da gibt’s
das 8000-Mark-T-Shirt
das 8000-Mark-Girl-Shirt
den 8000-Mark-Beutel
die 8000-Mark-CD
und fuer die ganz schnell unter euch:
Die 8000-Mark-LP Limited Edition (Album auf CD & Vinyl!!!, Poster, Sticker, Flyer und Luftballon) HOLT EUCH DAS für nur 15€ !

Ein kleines bisschen Melancholie

- Clickclickdecker, 16. Oktober 2009, Pumpe, Kiel -

Draußen ist es ein ungemütlicher und nasskalter Oktobertag in einer, zu dieser Jahreszeit eher trist wirkenden Stadt. In dieser Stadt, nämlich Kiel, wurden aber in den vergangenen Jahren immer wieder Weichen gestellt, die dazu führten, dass an diesem Abend in der Pumpe nicht nur Kevin Hamann also known as Clickclickdecker sondern zudem Oliver Stangl, Simon Rass und Lars Lewerenz auf der Bühne stehen. Und die Spielfreude, dieser vier Herren, die inspiriert von einem Jazzkonzert mit Manfred Krug teilweise extra für ihre Soli eingeflogen werden, ist an diesem Abend grandios. Auch gerissene Saiten werden charmant überbrückt, wirken fast wie ein Teil der Show. Das Publikum dankt es, hört zu fühlt sich wohl. Beide Seiten haben Spaß. Vielleicht mischt sich in dieses Hoch an Wohlfühlfaktor auch ein kleines bisschen Melancholie, sind es schließlich die letzten Konzerte vor der Livepause von Click. Aber ein wenig melancholisch sein, kann manchmal auch ganz gut tun. Also unbedingt noch einen der nächsten Termine mitnehmen.

click

…ein paar Bilder aus Kiel.