Archiv für August 2009

und die fritten legen erneut nach….

so haben sie diese jungen herren wohl auch noch nie gesehen,oder?? ;-)

neues aus dem buero oder der sommer ist noch nicht vorbei

zunaext mal ein sehr sehr sehr fettes video mit frittenbude in der hauptmelodie. diese 4.44 minuten zu investieren lohnen sich aber sowas von:

und dann gibt es mal wieder fuer den immer mal wieder uns besuchenende sommer oder die heissen clubkonzerte, die bald wieder ins haus stehen SHIRTS:

und

und

und

das alles wie gehabt im AUDIOLITH-SHOP und ordentlich fleissig sticker mitanfordern, um die welt da draussen fleissig zu audiolithen.

Dockvilleroman 2009

Dockvillebericht….aeh roman:

Alle Jahre wieder… Die Insel kaputtraven!!! Auch dieses Jahr zog es Max und mich zum Dockville nach Hamburg-Wilhelmsburg. Unsere Erwartungen an das diesjährige Dockville waren sehr niedrig, geradezu unterirdisch, da wir einen Monat zuvor bei „Omas Schlamm“ trotz der hohen Audiolithpräsenz nur „mäßig“ Spaß hatten (Vorsicht: Maßlos untertrieben!). Wenigstens konnte es nur besser werden als einen halben Meter tief im Schlamm zu versinken…

Aber was soll die schlechte Laune bei dem Line-up! Klarer geheimer Headliner für uns natürlich Frittenbude, leider die einzige Band aus dem Hause Audiolith, voriges Jahr gab es ja mit den Juris und den Egos doppelt was auf die Ohren. Aber der Reihe nach, jetzt wird’s ausführlich, muss jedoch sein, dazu war es einfach zu schön:

Schon die Anreise zum Dockville ist immer eine Sache für sich. Es lohnt sich, mit der Bahn zu reisen und dann vom Bahnhof aus mit dem Bus zu fahren, die bequemste Methode ist es nicht, aber bei der Anzahl der abgeschleppten Autos sicher die billigste. Dafür nimmt man dann auch den leckeren Geruchscocktail aus Bier- und Schweißausdünstungen und das Warten in der prallen Sonne in Kauf. Sonne ist das Stichwort, denn das Wetter war einfach perfekt, klares Anzeichen dafür, dass es doch einen Festivalgott gibt, der uns gnädig war! Glück gehabt, dass ich noch an die Sonnencreme gedacht habe, ganz ohne Mutti! Für gute Laune war also gesorgt, auch wenn die Ordner im Bus ein wenig gereizt waren. Es muss übrigens ein witziger Anblick für die Wilhelmsburger Einwohner sein, wenn einmal im Jahr Horden von buntgekleideten Jugendlichen einfallen, einige Damen sahen sehr nach dem Mädchen aus, welches in „Elektrofikke!“ beschrieben wird, also viel Extravaganz.

Wie auch immer, die Busfahrt ist eher kurz und man wird direkt am Gelände abgesetzt. Dann Bändchen geholt, zum Zeltplatz gedackelt und Zelt aufgebaut. Während auf anderen Festivals der Zeltplatz manchmal überquillt, ist dieser auf dem Dockville schön groß und relativ naturbelassen, was doch sehr viel toller ist als irgendwo auf einem Acker zu sitzen. Allerdings verbringt man eh relativ wenig Zeit auf dem Zeltplatz, denn dazu ist das Festivalgelände einfach viel zu interessant. Nicht umsonst heißt es „Festival für Musik und Kunst“, die Kunstwerke sind meistens sehr gelungen und interaktiv. Die Besucher freuen sich darüber, mitzumachen und gehen größtenteils auch umsichtig mit den Werken um. Klar kann man den ganzen Tag auf einem Campingstuhl hocken und sich Bier reinkippen, aber auf dem Dockville verpasst mensch einfach zu viel.

Auch das Publikum ist ein ganz anderes, so viele interessante und liebe Menschen auf einen Haufen. Während man auf anderen Festivals häufig belästigt wird von volltrunkenen Sexistenassis, die „Ey Süße, FICKÖÖÖÖÖN!“-gröhlend umher wanken, bleibt einem solch ekelerregender Anblick auf dem Dockville generell erspart. Nervig war nur die völlig sinnlose Vorschrift, dass man nicht mit Trinken vom Campingplatzgelände runter durfte, sondern große Plastikbecher bekam, in die man das Bier dann umfüllen musste. Es wurde einem also das Pfandgeld abgezogen und den Becher durfte man trotzdem nicht aufs Festivalgelände mitnehmen. Ob da die Pfandmafia hintersteckte… man weiß es nicht.

Wirklich spannend wurde es dann beim T-Shirt-Wettkampf zwischen mir und meinem Kumpel Alex, es ging darum, wer am häufigsten auf den Aufdruck angesprochen wird. Er mit Piratenparteishirt, ich natürlich mit Raven-gegen-Deutschland-Shirt. Ergebnis war ein klarer Sieg für mich und ab und zu netter Plausch mit Audiolithanhängern, die zahlreich vertreten waren, meistens wurde mir aber nur „BASS, BASS, BASS!!!“ ins Gesicht gegrölt (mmmmh, lecker Sprühregen dank feuchter Aussprache!). Aber eine Campertruppe stimmte gleich das ganze Lied an zog das auch durch, sehr gut! Sowieso viel Support, viele Shirts und Taschen gesehen auf denen „Blow your mind with good music“ stand und Sticker.

Freitagabend ging es dann übers Gelände zu den ersten Bands, aber anstatt vom Zeltplatz direkt zur Bühne zu gehen (wie bei einem „normalen“ Festival) erkundet man alles und freut sich mit anderen über die Kunstwerke. Richtig gut war eine der Arbeiten, bei der man selbst Musik machen konnte. Bei jedem Knopf kamen andere Electrobeats und die Leute haben miteinander gute Sachen zustande gebracht, wozu man teilweise schon abgehen konnte. Das ist für mich fast so eine Art Sinnbild dieses Wochenendes gewesen, wildfremde Menschen aus allen möglichen Ecken vereint durch die Musik und Kunst, Kommunikation auf nonverbale Art, ein fast spiritueller Akt. Aber da hatte ich schon gut was ausgegeben bekommen, ich fand sowieso alles toll. So auch die Band „Health“, noch nie vorher gesehen oder gehört, aber derbes Gitarrengeschrammel, was gut gefiel! Erstes Highlight des Programms dann „Mediengruppe Telekommander“, die Leute sind gut ausgerastet. Witzig war die vermutlich erste crowdsurfende Mülltonne, die für mehr bestimmt war, als nur unseren Müll entgegen zu nehmen. Die Mediengruppe hat fleißig gerockt, wunderbare Band!

Samstag dann dicke Überraschung. Als ich noch einen Kumpel vom Eingang abholen wollte, dem wir noch eine Karte klarmachen konnten, sehe ich nichtsahnend einen weißen Bus und einige junge Leute mit auffälligen Shirts, auf denen Pommes waren… naaaaa?… Frittenbude! Augen gerieben… ja, tatsächlich. Da standen sie. Also einfach mal hingegangen und ein wenig geschnackt, noch woanders einen Stift klargemacht und ein Autogramm von Lewe geholt, der auch im Bus saß. Das musste sein, an dieser Stelle Entschuldigung für die Belästigung, ich konnte nicht anders.

Abends waren alle sehr gespannt, viele wollten natürlich MGMT sehen, ich hätte lieber zu der Hedonistenarmee von Bonaparte gefeiert, ging nicht so. War eh wie auf heißen Kohlen, wollte zu den Fritten und so waren wir dann bald bei der Halle. Die war leer bis auf ein paar Leute und wir gingen alle zum DJ, der aufgelegt hat, ab wie Kleinkinder auf Cola. Es wurde langsam voller und als Frittenbude nur Soundcheck gemacht haben und der Hildegard-Beat kam sind schon alle ausgetickt. Bei Konzertbeginn dann erfahren, wie das ist in einem Korsett zu stecken, so hat es sich in der ersten Reihe nämlich angefühlt. Man wird von den anderen Stinkern vollgeschwitzt, fast erdrückt und es wird einem schief ins Ohr gelallt… Alles vergessen, nur der Moment zählt, genug Glückshormone werden ausgeschüttet um einfach abzugehen. Ich weiß auch nicht, wie man dieses geniale Konzert beschreiben soll, aber um zumindest einen Eindruck davon zu geben, wie es war: Ab dem dritten Lied tropfte es von der Decke, das Kondenswasser kam runter. Frittenbude in einer finnischen Sauna, die bebte. Am Siedepunkt war die Stimmung bei „Mindestens in 1000 Jahren“, ich hatte wirklich eine Gänsehaut, sowie bei „Pandabär“, stilecht mit großem Plüschpandabären, der einen Stage-Dive hingelegt hat. Mit dem „Raven gegen Deutschland“-Rmx war dann Schluß, der musste wirklich noch sein, ein politisches Statement gegen all die Honks mit ihren schwarz-rot-goldenen Campingstühlen und traurig flatternden Fähnchen an den Pavillons. Hoffentlich haben die das gehört und geweint… Aber im Ernst, mit dem Konzert hat das Hause Audiolith sicher wieder ein paar Hörer dazugewonnen, denn auch unsere Mitcamper, die vorher noch nie ein Lied von den Fritten gehört hatten, waren nach diesem Abend sehr begeistert und bedankten sich für den Tipp, richtig abgegangen ist auch eine Austauschschülerin aus Mexiko, die mit uns da war und kein Wort verstanden hat, aber sie hat gefühlt was gemeint war. Also, alle auf ganzer Linie überzeugt, die ohnehin schon Infizierten und die Neulinge. Schön wäre beim nächsten Mal dann noch Acidregen statt Kondenswasser… oder gratis Schnitzel!

Nach der Sause und gefühlten 10 Litern Wasserverlust mal durchgeschnauft und noch ein wenig was von DJ Phono und seiner Daft Punk Show gesehen, echt gut zum Chillen und bisschen vor sich hin dancen.

Das wars dann auch schon von mir, Max und der Rest der Crew blieben noch, aber ich bin Sonntagmittag gefahren, für mich gibt’s von Kettcar nur ein gutes Lied und das heißt „Raveland“… nicht böse gemeint.

Grüße gehen raus an PP, Max, Jannik, Alex, Nikka, Yara, Jens und natürlich alle Audiolitheads, danke an Lars fürs Autogramm und dickes Lob an Frittenbude, ihr seid die Derbsten, aber das wisst ihr ja, die Message haben wir euch ja ganz schick in den Bus gelegt!

Nächstes Jahr bitte wieder so gutes Wetter, so nette und interessante Menschen und bitte, bitte bitte bitte wieder beste Musik vom Lieblingslabel fürs Lieblingsfestival. Audiolith ist Hamburg, Dockville ist Hamburg, wir sind nicht Deutschland. Ende aus, Peace!

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wahnsinn, vielen vielen lieben dank an den fleissigen schreiberling arne. grosses kino!

was das dockville so hervorbrachte…

aufjedenfall ein kleines interview mit der frittenbude und ein paar nette fotos.

--> interview+fotos

(via: unser-luebeck )
super, vielen herzlichen dank an julian graf dafuer.

Audiolith am Wochenende

einige von uns feiern auf dem BootBooHook (unter anderem mit Plemo & Rampue)…. aber auch hier gibts einiges auf die Ohren:

Egotronic
21.Aug.2009 Riesa – Krach unterm Dach
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Juri Gagarin
21.Aug.2009 Riesa – Krach unterm Dach
22.Aug.2009 Marxheim – sommerschein-Festival
23.Aug.2009 Dordrecht – Bibelot
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Plemo
21.Aug.2009 Frankfurt/Main – Sommerschein-Festival
22.Aug.2009 Hannover – BootBooHook Festival
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Saalschutz
21.Aug.09 – D-Tübingen – Sudhaus (mit Bonaparte)
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Rampue
21.Aug.2009 Frankfurt – sommerschein-festival
22.Aug.2009 Hannover – BootBooHook Festival
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LASST ES KRACHEN!!!!