schon notiert??!

wenn nicht, dann sollte das definitiv jetzt gemacht werden.
wer uns solche liebesbeweise schickt, der kann gar nichts anderes als von uns unterstuetzt werden.
vielen herzlichen dank fuer dieses flyer-kunstwerk :

zu empfehlen hiermit AUSDRUECKLICH:


10 Antworten auf “schon notiert??!”


  1. 1 killer pills 22. Juni 2009 um 18:33 Uhr

    oh yeah, killerpilTZe!

  2. 2 xXaftershowXx 22. Juni 2009 um 19:20 Uhr

    Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen: Schirmherr dieser Veranstaltung ist Michael Bausewein, seines Zeichens Oberbürgermeister der Stadt Erfurt und bekannt für die Innenstadtverordnung nach der kein Alkohol mehr in der Innenstadt konsumiert werden darf, was freilich nicht für alle gilt sondern nur für jene die nicht ins saubere Stadtleben passen und nicht zuletzt durch seine Rolle in der Auseinandersetzung um das Besetzte Haus in Erfurt.

  3. 3 David vom BeFit Team 22. Juni 2009 um 20:50 Uhr

    Also mal generell zum Thema Schirmherr: Das ist etwas Ideelles und ermöglicht dem Festival-Team bestimmte bürokratische Sachen etwas zu vereinfachen. Das Festival wird nicht von ihm oder der Stadt organisiert, sondern von Erfurter Studenten. Wir vom Team haben bereits unendlich viele Arbeitsstunden in das Festival gesteckt und niemand bekommt auch nur einen Euro Lohn dafür! Alles ehrenamtlich. Auch macht das Festival am Ende keinen Profit, weil die Gewinne zur Förderung von Sport als präventiver Jugendmaßnahme gegen Rechts weitergegeben werden!

    Zusammenfassend: Festival gegen Rechts und für mehr Toleranz, alle arbeiten ohne Lohn und am Ende gibts keinen Profit, sondern es wird gespendet.

    Erkundige dich doch z.B. mal beim RedRoxx-Team, die beim Hochschulstraßenfest Erfurt nen Stand neben uns hatten. Die mögen auch das BeFit und haben uns kennengelernt und wissen, dass wir nette Menschen mit einem guten Gedanken sind.

    Ich meine…mal im Ernst…. da gibt es Leute, die nur aus Überzeugung an der guten Sache sich seit Ewigkeiten mit diesem mittlerweile echt riesigen Projekt beschäftigen und das aus dem Boden stampfen und dann kommt sogar (bei einem Festival gegen Rechts) so eine Kritik von der linken Seite. Auch wenn du sicherlich nicht für alle sprichst, aber trotzdem.

    Und genrell kann ich für das gesamte BeFit-Team sprechen, dass wir es sehr bedauern, dass das mit dem Besetzten Haus so gekommen ist, wie es eben gekommen ist. Ich selber war auf der Demo in Erfurt am Tag der Räumung.

    Beim Festival dabei: Captain Capa, Juri Gagarin, ClickClickDecker, Olli Schulz (Audiolith/Cobretti).

    Wie gesagt, Herr Bausewein sitzt nicht im BeFit-Team und hat auch keinen konkreten Einfluss auf den Ablauf der Veranstaltung.

    Beste Grüße,
    David
    (Der auch den Audiolith-Schriftzug beim Sommerfest der FH Erfurt beim Auftritt von Rampue vor der Bühne gelegt hat)

  4. 4 mitleser 23. Juni 2009 um 13:05 Uhr

    @David

    Ich muss allerdings Aftershow an der Stelle zustimmen. Bei all den guten Gründen, aus denen heraus ihr das Festival organisiert, solltet ihr euch doch überlegen, ob ihr Bausewein nicht mit der Schirmherrschaft die Möglichkeit gebt, sich weiterhin als Unterstützer „alternativen und vielfältigen Lebens“ darzustellen, während er in der Praxis eine „saubere Stadt“-Politik umsetzt.
    Das Leute daran Kritik üben, ist ja wohl nicht so überraschend und heißt ja auch im Umkehrschluss nicht, dass das was ihr da macht alles scheiße ist.
    Nur mal so zur Untermalung der Situation: Bausewein ist auch jährlich Schirmherr des Erfurter Cristopher Street Day. Dort blicken lassen hat er sich aber nie und auch auf dem Rathausempfang ließ er sich von einem Stellvertreter vertreten – ungefähr so stellt es sich für mich dar, wenn sich jemand ein soziales/tolerantes Image zulegen will, obwohl ihn der Inhalt eigentlich gar nicht interessiert. Das alle möglichen alternativen/sozialen Grüppchen ihm die Möglichkeit geben sich so zu präsentieren, ist das was ich kritisierenswert finde.

  5. 5 xXaftershowXx 23. Juni 2009 um 13:10 Uhr

    Ich möchte hier nicht eurer Engagement oder die Veranstaltung selbst in Frage stellen. Mein Einwand war ein anderer. Wenn ihr Herrn Bausewein für eure Veranstaltung als Schirmherr gewinnen konntet wird er sich diese Veranstaltung auch auf die Fahnen schreiben können um zu zeigen wie dolle auch er gegen Intoleranz ist. Das mag er in dem Moment auch ernst meinen. Allerdings spricht die Politik für die er steht eine anderen Sprache. Die Beispiele dafür habe ich in meinem letzten Beitrag aufgezählt. Innenstadtverordnung und Hausräumung sind daher für mich genügend Gründe Herrn Bausewein als Bündnispartner auszuschließen und dabei ist es mir ehrlich gesagt egal für oder gegen was es dabei geht. Übrigens würde ich da die Linke (also die Partei die Linke) garnicht außen vor lassen, auch sie hat ihre Rolle „wunderbar“ gespielt. Eure Begründung, es würde die „Sachen etwas vereinfachen„, ist gemessen den oben aufgeführten Einwänden auch dürftig. Auch eure Referenz wie nett euch das Red Roxx findet hilft da nicht weiter. Ob man euch nett finden kann oder nicht sagt nämlich nichts darüber aus ob ihr inhaltlich gescheite Sachen macht.

    Ich habe mich übrigens gestern im Eifer des Gefechts verschrieben. Der Horst heißt nicht Michael, sondern Andreas Bausewein. ;-)

  6. 6 roger 23. Juni 2009 um 14:00 Uhr

    die oben benannten bands sind aber auch keine politbands. nur mal so nebenbei.

  7. 7 xXaftershowXx 23. Juni 2009 um 14:07 Uhr

    @ roger

    xXaftershowXx ist auch kein Politblog! OI! OI! OI!

  8. 8 David vom BeFit Team 23. Juni 2009 um 15:45 Uhr

    Hey

    Ich kann euren Einwand so gesehen schon verstehen, ja.

    Hier im öffentlichen Raum und im Namen des BeFit Festivals kann ich leider auch nicht alles schreiben oder meine private Meinung dazu richtig kundtun, aber man muss auch klar sagen:

    Bürokratie in Deutschland ist teilweise seeeehr anstrengend und die besten Sachen können nicht umgesetzt werden, weil offiziell irgendwas wieder nicht passt bzw. eh dann mal was passiert von öffentlicher Seite aus, kann es Dauern. Diese Mühlen mahlen langsam, wenn sie denn mal mahlen.
    Daher ist eine Schirmherrschaft so gesehen auf jeden Fall eine Erleicherung, weil es uns überhaupt so erstmal möglich wird, unsere Sachen auch in einem angemessenen Zeitrahmen umsetzen zu können, ohne dass utopische Anforderungen etc gestellt werden.

    Wir werden auf dem Festival auch keine Plattform zur Verfügung stellen, dass Herr Bausewein direkt dort Werbung betreiben kann, weil wir das generell dort nicht zulassen werden, egal von wem.

    Wie gesagt: ich kann eure Punkte verstehen, aber auf der anderen Seite muss man eben auch sagen…. im kompletten Alleingang wäre die Veranstaltung vielleicht so auch gar nicht möglich gewesen bzw uns wären Dinge enorm erschwert worden und letzten Endes ist der Grundgedanke der Veranstaltung entscheidend: Nämlich über die rechten Gefahren aufmerksam zu machen, insbesondere wie Rechte versuchen bestehende Strukturen zu unterwandern und Jugendliche für sich zu sensibilisieren.

    Lieber eine Schirmherrschaft und dafür eine breite Öffentlichkeiutswirksamkeit dem Thema entsprechend, als gar keine Veranstaltung und keine Aufklärung mit Spenden.

  9. 9 Kalle 24. Juni 2009 um 14:32 Uhr

    > Ich meine…mal im Ernst…. da gibt es Leute, die nur aus
    > Überzeugung an der guten Sache sich seit Ewigkeiten mit
    > diesem mittlerweile echt riesigen Projekt beschäftigen
    > und das aus dem Boden stampfen und dann kommt sogar
    > (bei einem Festival gegen Rechts)
    > so eine Kritik von der linken Seite.
    > Auch wenn du sicherlich nicht für alle sprichst,
    > aber trotzdem.
    Ehem. Links bedeutet in der Regel, daß man sich für //mehr// Lohn einsetzt, nicht dafür, daß die Leute kostenlos arbeiten gehen. Was ist an Selbstausbeutung so toll? Fragt doch Bausewein mal, ob er ein paar Projektstelle finanziert, um das Festival zu organisieren — schließlich bringt es ihm und der Stadt jede Menge gute Publicity.

  10. 10 ashitaka 25. Juni 2009 um 12:18 Uhr

    Schlecht ist die Idee nicht mit der Projektförderung. Ich fürchte allerdings, dafür dürfte es jetzt zu spät sein. Ich kann in der Bereitschaft, ehrenamtlich für eine gute Sache geradezustehen und was auf die Beine zu stellen, aber auch nichts schlechtes sehen. Dort wird sicher niemand zur Mitarbeit gezwungen, wir sollten froh sein, dass es dieses Engagement ganz ohne finanzielle Hintergründe bei jungen Menschen noch gibt.

    Schade, dass das Festival so eine kleine Kontroverse auslöst. Die Bedenken über den Bausewein kann man nachvollziehen, das Hauptaugenmerk liegt hier aber wohl deutlich woanders. :) Also händchenhalten und peaaaace!!

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